01.11.2022

Klar und anschaulich

Vorhofflimmern ist das Schwerpunktthema der diesjährigen Herzwochen, die heute starten. Wir haben zum Thema mehrere Videos, die Grundlagen, Erkrankung und Therapie verständlich machen.

Prof. Dr. med. Jin-Hong Gerds-Li mit einem Okkluder zum Verschluß des Vorhofohrs

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Wie jedes Jahr ruft die Deutsche Herzstiftung e.V. im November die Herzwochen als bundesweite Informationskampagne aus. Schwerpunkt dieses Jahr ist das #Vorhofflimmern, die häufigste andauernde Herzrhythmusstörung mit geschätzt bis zu 2 Millionen Betroffenen in Deutschland.

Aber:
    •    Wie funktioniert unser Herzrhythmus überhaupt?
    •    Was ist Vorhofflimmern?
    •    Was passiert bei einer Ablation als wichtiger Therapieoption bei Vorhofflimmern?

Dazu haben wir für unseren DHZB-Youtube-Kanal mehrere Videos produziert, die diese Fragen für Patient*innen einfach verständlich und anschaulich beantworten helfen:

Und last but not least: Ein Video zum Verschluss des „Vorhofohrs“: youtu.be/_Pt-8EN5Juo



Denn in dieser Ausstülpung am linken Vorhof des Herzens können sich bei Vorhofflimmern Blutgerinnsel bilden und einen #Schlaganfall auslösen. Blutverdünnenden Medikamente können das Risiko für diese schwerwiegende Folge des Vorhofflimmerns senken, sind für einige Patient*innen aber ungeeignet.
Deshalb wurde als Alternative ein katheterbasiertes Verfahren zum Verschluss des Vorhofohrs mit einem Okkluder (einer Art Schirm) entwickelt, so dass von dort keine Blutgerinnsel mehr in das Gehirn gelangen können.

Unser Video macht diesen Eingriff verständlich. Oberarzt Prof. Jin-Hong Gerds-Li (auf unserem Foto mit einem Vorhofohr-Okkluder), Leiter der Elektrophysiologie am DHZB wirkte an zahlreichen Verbesserungen des Verfahrens mit und unterrichtet regelmäßig Kolleg*innen und Kollegen in der optimalen Durchführung.
Im Rahmen einer multizentrischen Studie des Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) e. V. werden derzeit die Wirksamkeit und die Sicherheit des Vorhofohr-Verschlusses und der ausschließlich medikamentösen Blutverdünnung miteinander verglichen. Auch das DHZB ist an dieser Studie beteiligt.

Mehr dazu: pip.dzhk.de/unsere.../studie/detail/closureafdzhk16/

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