Notfall

Intensiv-

und Anästhesiepflege am DHZB

Intensiv- und Anästhesiepflege

Unsere beiden herzchirurgischen Intensivstationen und die Transplantationsstation H3/H3i bilden zusammen eine Organisationseinheit (OE IPS). Das Pflegeteam von rund 220 Kolleginnen und Kollegen stellt aus seinen Reihen Pflegedozent*innen, Praxisanleiter*innen, Link-Nurses für Hygiene und Medizinproduktebeauftragte.
Unterstützt werden die Pflegeteams durch Stationsassistenten, Servicekräfte für Logistik und Mitarbeiter*innen im FSJ.

In unserem Pflegeverständnis ist uns der Patientenbezug sehr wichtig. Deshalb setzen wir auf beiden Intensivstationen einen Betreuungsschlüssel von 1 zu 2 in allen Schichten regelhaft um. Um dies zu erreichen, gibt ein ausgearbeitetes Ausfallkonzept, in dem unser Mitarbeiterpool eine wichtige Rolle spielt.

Für interessierte Mitarbeiter*innen bieten wir eine Rotation zwischen beiden Intensivstationen und/oder der Anästhesiepflege an, so dass sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in beiden Arbeitsfeldern kontinuierlich erweitern können.

Unsere Fachpflegekräfte zeichnet ein gelebtes Verständnis für die interprofessionelle Zusammenarbeit aus. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen Patient*innen, Angehörigen, Ärzt*innen und allen anderen Berufsgruppen.

Neue Kolleg*innen mit und ohne Intensiverfahrung werden von unseren  Pflegedozent*innen, Praxisanleiter*innen und Mentor*innen individuell, professionell und strukturiert eingearbeitet.

Hier erfahren Sie mehr.

Und hier finden Sie unsere Stellenausschreibungen für die Intensiv- und Anästhesiepflege!

Unsere Intensivpflegestationen

Auf unseren beiden Intensivstationen stehen insgesamt 44 Bettplätze mit modernsten Überwachungs- und Therapiegeräten für die Versorgung von Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Ein hochmotiviertes und erfahrenes Team von Pflegefachkräften, mit oder ohne Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege, steht hier für die äußerst anspruchsvolle und komplexe Intensivbetreuung unserer Patient*innen vor und nach einer Operation zu Verfügung.

In unserer Weiterbildungsstätte können Mitarbeiter* die Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Anästhesie- und Intensivpflege absolvieren.

    •    Die Intensivpflegestation 1 verfügt über 26 Betten, wobei jeder Bettplatz über eine Vollausstattung der möglichen Versorgung verfügt. Das Pflegeteam besteht aus 120 Mitarbeiter*innen (88 Soll-Vollkräfte), die die Patient*innen in drei Schichten betreuen. Aufgebaut ist die Station aus zwei Überwachungssälen mit jeweils sechs Plätzen, drei Zweibett- und acht Einbett-Zimmern.

    •    Die Intensivstation 2 hat 18 Betten und 78 Mitarbeiter*innen (58 Soll-Vollkräfte) und ist nach umfassenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten im Jahr 2017 jetzt eine hochmoderne Intensivstation. Die Lichtanlage imitiert in jedem Zimmer einen für die Genesung begünstigenden Tag- und Nachtrhythmus und ein Deckenliftersystem sorgt für eine präzise Positionierung bzw. Drehung der Patienten. Die Gesamtinvestition betrug rund 5,4 Millionen Euro.

Medizinischer Schwerpunkt ist die postoperative Maximalversorgung von Patient*innen mit mechanischen Kreislaufunterstützungssystemen (LVAD, RVAD, Impella und extrakorporalen Verfahren) und nach herzchirurgischen Eingriffen und Notfällen, wie kardiogenem Schock und akutem Koronarsyndrom.

In einem interdisziplinären ärztlichen, pflegerischen, physiotherapeutischen und psychosomatischen Behandlungsteam werden Patient*innen nach herzchirurgischen Eingriffen betreut.

Stationsleitung IPS1: Anja Richter, Steffen Schill arichter@dhzb.de

Stationsleitung IPS2: Steffen Hees hees@dhzb.de

Wir haben unsere Intensivpfleger Guido (seit 6 Jahren am DHZB) und Richard (seit 7 Jahren am DHZB) bei einer Spätschicht in Saal 1 unserer herzchirurgischen Intensivstation IPS 1 mit der Kamera begleitet.

Mehr zur Station IPS 1...

Wir begleiten Antonia und Barbara bei einer Spätschicht auf der Intensivstation IPS 2. Antonia hat die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an unserer DHZB-Pflegeschule im Oktober 2017 abgeschlossen und arbeitet seitdem auf der IPS 2. Barbara ist Auszubildende im 3. Jahr und absolviert einen sechswöchigen Praxiseinsatz auf der IPS2.

Zum Video...

Intensivpflegeschwester Valentine über ihren Beruf

„Ich wollte eigentlich hier im DHZB auf Normalstation anfangen. Aber dann durfte ich einen Tag auf der Intensivstation „schnuppern“. Das hat mir sofort gefallen und ich habe zugesagt. Viele meinten, es werde heftig sein, sofort nach der Ausbildung auf der Intensivstation im DHZB anzufangen. Aber das ist für mich halt spannender als eine Normalstation, wenn ich ehrlich bin. Der Druck ist schon hoch, das ist nicht ohne. Aber man lernt das einfach durch die Routine. Und man hat hier super Leute um sich. Wenn man mal nicht weiter weiß, dann kann man sich immer einen Kollegen zu Hilfe holen. Und so wächst man erfahrungsmäßig Tag für Tag. Und damit kommt auch die Sicherheit. 

Man hat hier viele Patienten, die noch bewusstlos sind, aber ich begegne ihnen, als wären sie wach und erkläre, was ich gerade mache. Das Erfolgsgefühl, wenn es Patienten nach einem langen und komplizierten Verlauf wieder besser geht – das ist ein wichtiger Grund, warum ich diesen Beruf gerne ausübe!“