Starten Sie hier eine virtuelle Tour durch unsere neue Intensivpflegestation 2

Das Pflegeteam der Anästhesie und der Intensivstationen bildet am DHZB in eine sogenannte Organisationseinheit (OE). Diesem Team gehören rund 200 Pflegende an. Auch die Aufnahme und Versorgung von intensivpflichtigen Notfällen fällt in die Zuständigkeit der OE.

Als Organisationseinheit können wir unseren Mitarbeitern - wenn gewünscht - die Rotation zwischen Intensivstation und Anästhesiepflege anbieten, so dass sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten in beiden Arbeitsfeldern kontinuierlich erweitern können. 

Neben der pflegerischen Grundversorgung assistieren unsere Fachkräfte bei verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. 

Die Pflegekräfte verstehen sich als Schnittstelle zwischen Patienten, Angehörigen, Ärzten und anderen Berufsgruppen. Eine professionelle und strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter wird von mehreren Praxisanleitern gewährleistet.

Und hier finden Sie unsere Stellenausschreibungen für die Intensiv- und Anästhesiepflege!

Unsere Intensivpflegestationen

Auf unseren beiden Intensivstationen stehen insgesamt 71 Bettplätze mit modernsten Überwachungs- und Beatmungsgeräten für die Patientenversorgung zur Verfügung. Ein hochmotiviertes und erfahrenes Team aus fachweitergebildeten Pflegerinnen und Pflegern steht hier für die äußerst anspruchsvolle und komplexe Intensivbetreuung unserer Patienten vor und nach einer Operation zu Verfügung. Zusätzlich stellt das Pflegepersonal der IPS (Intensivpflegestation) 1 das Notfallteam für das gesamte DHZB. Zwischen den Intensivstationen 1 und 2 findet eine regelmäßig geplante Rotation der Pflegekräfte statt. 

Die IPS 2 wurde nach rund einjährigen Umbau- und Modernisierungsarbeiten im Februar 2017 wieder in Betrieb genommen. Sie verfügt über 18 Intensivbetten in drei Vierbett- und drei Zweibettzimmern. 

Der rund 1000 Quadratmeter große Bereich im 2. Stock des DHZB wurde für die umfassende Renovierung vollständig entkernt und räumlich neu aufgeteilt. Über 1200 Quadratmeter neue Wände wurden eingezogen. Die Gesamtinvestition betrug rund 5,4 Millionen Euro. 

DHZB-Intensivschwester Valentine über ihren Beruf

Unser Video: Intensivpflegeschwester Valentine über ihren Beruf.

„Ich wollte eigentlich hier im DHZB auf Normalstation anfangen. Aber dann durfte ich einen Tag auf der Intensivstation „schnuppern“. Das hat mir sofort gefallen und ich habe zugesagt. Viele meinten, es werde heftig sein, sofort nach der Ausbildung auf der Intensivstation im DHZB anzufangen. Aber das ist für mich halt spannender als eine Normalstation, wenn ich ehrlich bin. Der Druck ist schon hoch, das ist nicht ohne. Aber man lernt das einfach durch die Routine. Und man hat hier super Leute um sich. Wenn man mal nicht weiter weiß, dann kann man sich immer einen Kollegen zu Hilfe holen. Und so wächst man erfahrungsmäßig Tag für Tag. Und damit kommt auch die Sicherheit. 

Man hat hier viele Patienten, die noch bewusstlos sind, aber ich begegne ihnen, als wären sie wach und erkläre, was ich gerade mache.

Das Erfolgsgefühl, wenn es Patienten nach einem langen und komplizierten Verlauf wieder besser geht – das ist ein wichtiger Grund, warum ich diesen Beruf gerne ausübe!“

Anästhesie-Pflege

Gemeinsam mit den Anästhesisten sorgen die Pflegerinnen und Pfleger im OP-Bereich des Deutschen Herzzentrums Berlin für die Vorbereitung und Durchführung einer professionellen und sicheren Anästhesie auch bei hochkomplexen und viele Stunden dauernden Eingriffen. Beim Säugling ebenso wie beim hochbetagten Patienten, beim geplanten Eingriff ebenso wie beim akuten Notfall.

Anästhesie-Pfleger Thomas über seinen Beruf:

Unser Video: Anästhesiepfleger Thomas über seinen Beruf

"Sobald der Patient da ist, ist man für den da, versucht ihn zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. 

Man hat ja etwa zehn Minuten mit den Patienten, dann schlafen sie. Und das sind zehn Minuten, die sind einfach nur für den Patienten drin! Die Menschen liegen hier hilflos auf dem Tisch, sie wissen, dass sie gleich am Herzen operiert werden. Und sie sind allein, ohne Angehörige. Bei allem Stress – wir müssen in dieser kurzen Zeit für die Menschen da sein. 

In der Herzchirurgie kommt immer was Neues. Man wird also immer wieder gefordert. Und je länger man da ist, desto besser weiß man, welche Notfälle passieren können. Du musst hier immer hellhörig sein und schnell reagieren können. 

Man kommt sich in dem Job manchmal vor wie ‘ne Krake, die acht Arme hat. Ja, nach acht Stunden ist man schon fertig. Aber die Leute sind einfach ok. Die sind im Notfall sofort alle da. Man kann sich auf die verlassen. Und das ist ein gutes Gefühl. Und der Grund, warum ich hier bin!"