Liebe Patient*innen und Angehörige,

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus haben wir frühzeitig sehr weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Auf dieser Seite finden Sie umfangreiche Informationen dazu.

Wenn eine Diagnose oder eine Behandlung von ärztlicher Seite als notwendig erachtet wird, sollten Sie diese nicht ablehnen, aufschieben oder unterbrechen. Sie setzen sich sonst möglicherweise gesundheitlichen Gefahren aus, die zum Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus nicht im Verhältnis stehen.

Bei plötzlichen Brustschmerzen oder akuter Atemnot sollten Sie immer einen Notarzt rufen.

Welche Besuchsregeln gelten aktuell?

Seit Montag, dem 14. März 2022 sind Besuche am DHZB mit einem tagesaktuellen, negativem Schnelltest wieder möglich. Ab sofort gilt:

  • Alle stationären Patient*innen dürfen ab dem ersten Tag ihres Aufenthalts wieder einmal täglich von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen.
  • Die Besuchszeiten sind von 15 und 18 Uhr. Lassen die Arbeitszeiten eine Einhaltung der Besuchszeiten nicht zu, sind Besuche nach Absprache auch zu anderen Zeiten möglich.
  • Ausnahmen gelten für Schwerstkranke und Patient*innen unter 18 Jahren: Schwerstkranke Patient*innen können grundsätzlich ohne zeitliche Einschränkungen besucht werden. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können täglich von einem Elternteil unbegrenzt besucht werden. Die Eltern sollten sich abwechseln und nicht gemeinsam in der Klinik sein. Die genannten Ausnahmen sind nur nach vorheriger Absprache mit den behandelnden Ärzt*innen möglich.
  • Voraussetzung für einen Besuch ist, dass Besucher*innen einen externen Nachweis (Zertifikat) über einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen, der maximal 24 Stunden alt ist. Das gilt auch für vollständig Geimpfte und Genesene. Außerdem müssen Besuchende frei von COVID-19-Symptomen sein, während der gesamten Besuchsdauer eine FFP2-Maske tragen und die Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Die Besuchsregeln für die Station H4 (Kinderkardiologie / Angeborene Herzfehler):

Kinder und Jugendliche:

  • Ein Elternteil kann tagsüber unbegrenzt zu Besuch kommen. Die Eltern können sich beim Besuchen abwechseln, sollen aber bitte nicht gleichzeitig auf der Station sein. Die Eltern müssen bitte täglich einen Antigen-Schnelltest machen.
     
  • Mitaufnahme und damit Übernachten auf der Station ist nur für stillende Mütter möglich. Diese Regelung gilt unabhängig vom Impfstatus der Mutter.
    Allerdings gelten für geimpfte und ungeimpfte Eltern unterschiedliche Testpflichten. Unser Stationspersonal informiert Sie dazu gerne.
     
  • H4-Besuchsregelung in der Corona-Pandemie "2G+"

Welche Regelungen gelten für die Behandlungen in den Ambulanzen?

  • Alle Ambulanzpatient*innen müssen zum Schutz unseres Personals und der Mitpatient*innen unabhängig von ihrem Impfstatus einen gültigen (nicht älter als 24 Stunden), negativen Antigen-Schnelltest mitbringen und eine FFP2-Maske tragen.
  • Der Schnelltest ist zwar in unserem „Test-Container“ gleich hinter dem DHZB-Haupteingang möglich. Leider haben wir hier aber momentan nur wenig Personal zur Verfügung und es gibt möglicherweise lange Wartezeiten.
  • Deshalb die Bitte an alle Ambulanzpatient*innen: Kommen Sie etwa eine Stunde früher oder bringen Sie einen Testbeleg mit, der nicht älter als 24 Stunden ist. Sie helfen unseren Ambulanzteams und allen Mitpatient*innen damit sehr.
  • Alle Patient*innen werden gebeten, sich die Hände zu desinfizieren sowie den Mindestsicherheitsabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Bei allen Patient*innen wird im Eingangsbereich die Körpertemperatur gemessen. Selbstverständlich tragen auch alle Mitarbeiter*innen der Ambulanzen eine FFP2-Maske.
  • Die Termine an die Patient*innen werden so vergeben, dass die Zahl an Patient*innen, die zeitgleich im Ambulanzbereich sind, möglichst gering ist.
  • Die Patient*innen dürfen in der Regel die Ambulanzen nur allein betreten. Eine Begleitung ist nur nach voriger Absprache und nur in begründeten Ausnahmefällen möglich (medizinische oder psychosoziale Betreuung, minderjährige Patient*innen, benötigte*r Dolmetscher*in). Da es aufgrund der geltenden Abstandsregeln nur sehr wenig Platz in den Ambulanzen gibt, werden Ambulanzpatient*innen gebeten, weiterhin ohne Begleitperson zu erscheinen. 

Werden auch am Deutschen Herzzentrum an COVID-19 erkrankte Patient*innen behandelt?

Die stationäre Versorgung COVID-19-kranker Patient*innen in Berlin folgt einem Konzept der Berliner Landesregierung, die die Krankenhäuser in drei verschiedene Kategorien unterteilt:

Einzige „Level 1“-Klinik ist demnach die Charité.  Sie koordiniert primär die Verteilung der intensivpflichtigen Patient*innen an 16 weitere Berliner Krankenhäuser, die als „Level 2“-Kliniken eingestuft wurden, und versorgt insbesondere auch schwerstkranke, intensivpflichtige COVID-19-Patient*innen. Die übrigen Notfallkrankenhäuser Berlins sollen als „Level 3“-Kliniken zunächst keine COVID19--Patient*innen auf ihren Intensivstationen behandeln.

Das Deutsche Herzzentrum Berlin konzentriert sich ausschließlich auf die Versorgung der nicht an COVID-19 erkrankten Patient*innen – insbesondere auf Menschen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Wie werden die Patient*innen am DHZB vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 geschützt?

Am DHZB gelten weitreichende und strenge Maßnahmen, um die Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor einer Infektion zu schützen.
Dazu gehören:

  • Mitarbeiter*innen müssen täglich vor Arbeitsaufnahme einen Antigen-Schnelltest durchführen und sind außerdem zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.
  • Im DHZB-Klinikgebäude müssen Patient*innen und Besucher*innen eine FFP2-Maske tragen. Nur Patient*innen, die sich allein in ihrem eigenen Patient*innenzimmer befinden (ohne Besuch oder anwesendes Personal), dürfen den Schutz vorübergehend abnehmen. 
  • Alle Mitarbeiter*innen, die innerhalb der letzten 10 Tage Kontakt mit einem SARS-CoV-2-Infizierten hatten, aber keine Symptome aufweisen, müssen sich bei Bekanntwerden sieben Tage lang täglich vor Arbeitsbeginn testen lassen. Mitarbeiter*innen mit einem Kontakt mit hohem Expositionsrisiko ohne adäquate Schutzausrüstung (beispielsweise: „direkt angehustet worden“) werden darüber hinaus sofort für 14 Tage vom Dienst freigestellt.
  • Mitarbeiter*innen mit Symptomen (auch mit leichten Symptomen) und Kontakt (ungeachtet der Intensität des Kontakts) mit einer an COVID-19-erkrankten Person werden sofort getestet und dürfen ihren Dienst nicht antreten, bis zwei negative Testergebnisse vorliegen.

Die Mitarbeiter*innen des DHZB werden kontinuierlich detailliert über alle notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen informiert und, wo notwendig, geschult.

Wann sollte ich einen Termin am DHZB nicht wahrnehmen?

Kontaktieren Sie uns vorab telefonisch wenn:

-              Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2-positiven oder fraglich SARS-CoV-2-positiven Person hatten

-              Sie unter Fieber und/oder Husten leiden.

Sie erreichen unsere Ambulanzen unter

Kardiologische Ambulanz: (030) 4593-2420/2421

Herzchirurgische Ambulanz: (030) 4593-2139

Ambulanz für Angeborene Herzfehler – Kinderkardiologe: (030) 4593-2820

Was gilt für Kinder und Erwachsene mit Herz-Kreislauf-Erkrankung?

Menschen, die älter als 60 Jahre sind und an chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, haben bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten den üblichen Impfempfehlungen (Grippe- und Pneumokokkenimpfung) folgen, um etwa eine Doppelinfektion von Influenza (Grippe) und COVID-19 oder einer anderen Lungenkrankheit zu vermeiden. Achtung: Besteht die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung am Coronavirus, sollte man sich nicht impfen lassen.

Für Kinder mit angeborenen Herzfehlern gelten die üblichen Empfehlungen zum Schutz vor Ansteckung und beim Vorliegen eines Verdachts. Sie sollten besonders sorgfältig befolgt werden. Ein Anlass zu besonderer Sorge besteht aber nicht.

Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Wo finde ich weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus?

•  RKI: Das Robert-Koch-Institut gibt u.a. Risikobewertungen heraus und beantwortet häufig gestellte Fragen (FAQ). 

•  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: gHier finden Sie Informationen zum richtigen Verhalten, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

•  WHO: Hier finden Sie aktuelle Informationen der Weltgesundheitsorganisation auf Englisch.

•  Die Deutsche Herzstiftung: Die Deutsche Herzstiftung teilt Informationen speziell für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

•  Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin: Über die aktuelle Lage und neue Maßnahmen speziell in Berlin informiert diese zentrale Website.