09.07.2024

Schonende Diagnostik auch bei Kleinkindern

Professor Felix Berger, Direktor der DHZC-Klinik für Angeborene Herzfehler-Kinderkardiologie über den Verwendungszweck der diesjährigen PSD-Herzfahrt...

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Bei der „transösophagealen Echokardiographie (aus dem englischen abgekürzt „TEE“)“ wird eine Ultraschallsonde am Kopf eines dünnen Schlauchs über die Speiseröhre bis dicht ans Herz herangeschoben. Die Untersuchungsmethode wird deshalb umgangssprachlich unter Ärzt:innen auch als „Schluckecho“ bezeichnet.

Die TEE ermöglicht die detaillierte Darstellung des Herzens auch während einer OP oder während eines Herzkatheter-Eingriffs – und damit die unmittelbare Kontrolle der Wirksamkeit der vorgenommenen Maßnahmen.

Sie wird nur bei Sedierung oder unter Narkose angewandt, ist für die Patient:innen völlig harmlos und ermöglicht oft auch den Verzicht auf belastende Röntgenstrahlung.

Lange konnten die Vorteile dieses Verfahrens bei Kleinkindern nicht genutzt werden, da die existierenden „Schluckecho“-Sonden zu groß waren. Jetzt sind solche „Mini-Sonden“ allerdings auf dem Markt. Im Kinderherz-OP stehen sie bereits zur Verfügung, nun soll auch ein solches System auch im Kinderherzkatheter-Bereich zur Verfügung stehen. Doch die Technik ist sehr teuer, und die Budgets sind sehr begrenzt.

Dieses Video entstand begleitend zur "PSD-Herzfahrt" zugunsten der der Kinderherzmedizin am DHZC, denn die Spende dieser Benefizaktion soll in diese Investition zur bestmöglichen Behandlung herzkranker Kinder einfließen. Die PSD-Bank Berlin Brandenburg spendet für  jeden Kilometer. 

Allen „Mit-Radler:innen“ schon jetzt herzlichen Dank dafür – vom gesamten Team der Kliniken für Angeborene Herzfehler und Kinderherzmedizin am DHZC!

Hier gehts zum Video...

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