11.09.2019

Gutes Echo

Ein Team des DHZB hat mit der Auszeichnung durch ein Zertifikat erneut die Expertise der Klinik in kardialer Ultraschalldiagnostik unter Beweis gestellt

PD Dr. Michael Gräfe mit Zertifikat

PD Dr. Michael Gräfe mit Zertifikat

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Die Europäische Vereinigung für kardiovaskuläre Bildgebung (European Association of Cardiovascular Imaging, EACVI) hat das DHZB mit dem Prüfzertifikat für transthorakale Echokardiograhie (Transthoracic Echocardiography, TTE) und Transösophageale Echokardiographie (Transesophageal Echocardiography, TEE) ausgezeichnet. 
Das 8köpfige DHZB-Team unter Leitung von PD Dr. Michael Gräfe hat die die für die Zertifizierung nötigen hohen Standards - nicht nur zur Durchführung der Untersuchung, sondern beispielsweise auch der Patientenaufklärung - erfolgreich nachgewiesen. Michael Gräfe ist Oberarzt und Leiter der Funktionsdiagnostik an der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie am DHZB. Bereits 2013 hatte die Klinik mit der Auszeichnung durch die EACVI ihre Expertise erstmals unter Beweis gestellt. Die nun erneuerten Zertifikate gelten bis 2025.

Hintergrund:

Als Echokardiographie, kurz: Echo oder Herz-Echo, bezeichnen Mediziner die Untersuchung des Herzens mit Hilfe von Ultraschall.
Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Die TTE (transthorakale Echokardiographie) und die TEE (transthorakale Echokardiographie).
Bei der „normalen“ TTE untersucht die Ärztin/der Arzt die Patientin/den Patienten mit einem Ultraschallkopf, der einfach auf den Brustkorb gehalten wird. Die Patientin/der Patient liegt dabei leicht seitlich auf einer Untersuchungsliege.  Die Untersuchung ist absolut schmerz- und risikofrei. Mit dem Kurzwort "Echo" ist in der Regel diese transthorakale Echokardiographie gemeint.
Bei der transösophageale Echokardiographie wird die  Ultraschallsonde an der Spitze eines etwa kleinfingerdicken Schlauchs über die Speiseröhre (Ösophagus) bis auf Herzhöhe vorgeschoben wird. Die Untersuchung wird daher manchmal auch vereinfacht „Schluckecho“ genannt. Verschiedene Herzerkrankungen lassen sich damit besser erkennen als mit einer normalen Echokardiographie. Diese Untersuchung ist vergleichbar mit einer Magenspiegelung. Sie ist für die Patienten zwar beschwerlicher als die TTE, aber ebenso fast frei von Risiken.
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