18.02.2019

Gold fürs DHZB

Das DHZB wird im Rahmen der „Aktion saubere Hände“ mit dem Zertifikat für höchste Qualitätsstandards zur Händedesinfektion ausgezeichnet – als eine von nur drei Berliner Kliniken.

Jeanina Kluge vom DHZB-Hygieneteam mit Marcus Polle, Kaufmännischer Direktor des DHZB (rechts) und Pflegedirektor Sebastian Dienst

Jeanina Kluge vom DHZB-Hygieneteam mit Marcus Polle, Kaufmännischer Direktor des DHZB (rechts) und Pflegedirektor Sebastian Dienst

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Der für viele sicher etwas rätselhaft klingende Fachbegriff „Nosokomiale Infektionen“ bezeichnet eine leicht zu erklärende, aber große Gefahr: Krankheiten, die während des Aufenthalts in einer Klinik oder in einem Pflegeheim übertragen werden. Alleine in Deutschland erkranken Schätzungen zufolge jedes Jahr 400.000 bis 600.000 Patienten, oft mit schwerwiegenden Verläufen.

Da die meisten Erreger durch Hautkontakt übertragen werden, ist die wichtigste Waffe gegen „nosokomiale Infektionen“ ebenso simpel wie wirkungsvoll – nämlich die richtige und häufige Desinfektion der Hände.

Im Jahr 2005 startete die Weltgesundheitsorganisation WHO deshalb die Kampagne "Clean Care is Safer Care" zur Förderung besserer Hand-Hygiene, 2008 wurde an der Berliner Charité die „Aktion saubere Hände (ASH)“ als Bündnis mehrerer Gesundheitsinstitutionen mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums ins Leben gerufen.

Im Rahmen der ASH können sich Kliniken auch einer freiwilligen Prüfung ihrer Maßnahmen zur bestmöglichen Handhygiene unterziehen. Dabei müssen etwa die Anzahl und der Standort der Spender sowie die Menge des verbrauchten Desinfektionsmittels langfristig und genau dokumentiert werden, ebenso wie verschiedene Maßnahmen zur Schulung und Prüfung des Klinikpersonals.

Das vierköpfige Hygieneteam des DHZB hat jetzt das Zertifikat in Gold für langfristig nachgewiesene höchste Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händedesinfektion erhalten. Von insgesamt über 1.900 Krankenhäusern in Deutschland wurden bisher nur rund 60 Kliniken mit dem Gold-Zertifikat ausgezeichnet, darunter nur drei in Berlin.

Mehr zur „Aktion Saubere Hände“ erfahren Sie hier. 

 

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