Mortalität nach Operationen mit angeborenen Herzfehlern

Die Letalitätsraten bei Operationen angeborener Herzfehler konnten mit 3 % auf bestem internationalem Standard stabil niedrig gehalten werden. Da in die Mortalitätsstatistik auch die Patienten mit Einsatz von Kreislaufunterstützungssystemen, die meist als Überbrückung zur Transplantation eingesetzt wurden, und Mortalitätsraten bei nicht-kardialen Erkrankungen wie beispielsweise Lungenersatztherapie bei akutem Lungenversagen  integriert sind, muss die niedrige Mortalitätsrate als herausragend eingestuft werden. Die stetigen Verbesserungen insbesondere auch in der palliativen Chirurgie nicht-korrigierbarer Herzfehler und bei den häufig sehr komplexen Reoperationen sind auf die stete Entwicklung, Anpassung und Einhaltung hauseigener Standards und Leitlinien zurückzuführen, die neben einer einheitlichen Behandlungsstrategie auch eine deutliche und nachhaltige Qualitäts- und Ergebnisverbesserung mit sich bringen.

Mortalität der Altersgruppen

Die Letalitätsrate bei Operationen angeborener Herzfehler ist in dieser Grafik eingeteilt nach Altersgruppen ausgewiesen. Hieraus lässt sich ablesen, dass die Erkrankungsintensität und Behandlungskomplexität im Neugeborenenalter unter 28 Lebenstagen und im Erwachsenenalter am höchsten sind. Dennoch sind die Letalitätsraten unter  1,0% im Neugeborenenalter und im Erwachsenenalter herausragend niedrig. Im Vergleich zu den Vorjahren scheinen sich die großen Bemühungen, standardisierte Abläufe und hervorragend geschultes Personal vorzuhalten, auszuzahlen.