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Juli 2016

Radeln für Kinderherzen

"PSD-Fahrt" startet am Sonntag

Professor Felix Berger, Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler - Kinderkardiologie am DHZB und leidenschaftlicher Fahrradfahrer. Auch er wird bei der PSD-Fahrt dabei sein.

Professor Felix Berger, Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler - Kinderkardiologie am DHZB und leidenschaftlicher Fahrradfahrer. Auch er wird bei der PSD-Fahrt dabei sein.

Bald ist soweit:

Zum dritten Mal startet am Sonntag, den 3. Juli 2016 die „PSD HerzFahrt“ auf dem Tempelhofer Feld: Eine gemeinsame Aktion des ADFC Berlin, des „Berliner helfen e.V.“ und der PSD Bank Berlin-Brandenburg. Für jede gefahrene Runde spendet die PSD Bank Berlin-Brandenburg vier Euro zugunsten der Klinik für Angeborene Herzfehler am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). 

Beginn ist um 15:00, die Fahrt dauert bis ca. 18:00 Uhr. Eine Runde ist ca. 5 Kilometer lang.
Der beste Eingang aufs Tempelhofer Feld ist von Tempelhofer Damm aus. 

Der Gesamtbetrag fließt in die Anschaffung eines sogenannten „NIRS“-Geräts, mit dem die Sauerstoffversorgung des Gehirns junger Herzpatienten während einer Operation kontinuierlich und schonend überwacht werden kann. Ziel ist es, einen möglichst großen Teil der Gesamtkosten von 30.000 Euro zu „er-radeln“.

Eingeladen sind alle, die gerne Rad fahren, egal wie schnell. Ob Kinder, Alltagsradler und ambitionierte Sportler - wir freuen uns auf Sie!

Hintergrundinformationen zum NIRS-Monitoring 

Während großer Herzoperationen übernimmt meist eine Herz-Lungen-Maschine die Funktion dieser Organe. Trotz modernster Technik wissen die Mediziner, dass sie vor allem die Sauerstoffversorgung des Gehirns in dieser Phase genau beobachten müssen. 

Sogenannte Nahinfrarotspektroskopie („NIRS“) - Geräte ermöglichen eine kontinuierliche und gefahrlose Messung des Sauerstoffgehalts im Gewebe.

Dazu wird den Patienten nur eine harmlose Sonde auf die Stirn geklebt, regelmäßige Blutentnahmen sind nicht mehr nötig. 

Bereits kleinste Veränderungen werden in Echtzeit angezeigt. So können die Ärzte wenn nötig sofort und gezielt reagieren, um Hirnschäden vorzubeugen – und darüber hinaus auch wissenschaftliche Erfahrung sammeln, wie sich das empfindliche Organ in Zukunft noch besser schützen lässt.

„Natürlich bekommt jedes herzkranke Kind am DHZB die bestmögliche medizinische Versorgung“, sagt Prof. Felix Berger, Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler am Deutschen Herzzentrum Berlin, „wir sind darüber hinaus jedoch immer bemüht, die Qualität unserer Arbeit weiterzuentwickeln. Dazu gehört nicht nur die Behandlung des Herzens, sondern auch der Schutz aller anderen Organe.  Aus diesem Grund soll immer auch neueste Technik und weiterführender Forschung eingesetzt werden, was die Kosten der knappen Forschungsbudgets häufig aber übersteigt. Um die Diagnostik und Therapie für Kinder mit angeborenen Herzfehlern dennoch stetig verbessern zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen.“

Das Deutsche Herzzentrum Berlin mit seinen Kliniken für Angeborene Herzfehler - Kinderkardiologie und für die Chirurgie der Angeborenen Herzfehler - Kinderherzchirurgie gehört zu den weltweit führenden Zentren für Kinderherzmedizin.

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