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February 2017

Neue Intensivstation setzt Maßstäbe

360 Grad-Tour durch die neue "IPS 2" am DHZB

Nach rund einjähriger Umbauzeit ist die Intensivpflegestation 2 (kurz: IPS 2) am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) wieder in Betrieb gegangen. Sie ist ausgestattet mit modernster Technik. Hier können Sie sich mit einer 360-Grad Fototour mit vielen Informationen ein eigenes Bild machen. 

Hintergrund

Die IPS 2 verfügt über 18 Intensivbetten. Der rund 1000 Quadratmeter große Bereich im 2. Stock des DHZB wurde für die umfassende Renovierung vollständig entkernt und räumlich neu aufgeteilt. Über 1200 Quadratmeter neue Wände wurden eingezogen. 


Die Intensivstation wurde nach neuesten medizinischen Erkenntnissen und mit modernster Technik ausgestattet. Rund 5,4 Millionen Euro wurden insgesamt investiert. Damit kommt das DHZB als Stiftung des bürgerlichen Rechts erneut seinem Auftrag nach, eine qualitativ herausragende Versorgung der Patienten zu gewährleisten.


Insgesamt stehen in den beiden Intensivstationen des DHZB nun 71 Betten mit optimalen Überwachungs- und Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Offene Bauweise 


Der Zentralbereich der neuen Intensivstation ist mit einem offenen Tresen gestaltet, der eine unkomplizierte und schnelle Kommunikation von Ärzten und Pflegekräften untereinander ermöglicht. Besucher gelangen nach Anmeldung zunächst in einen separaten und ruhigen Warteraum, aus dem sie vom Pflegepersonal abgeholt und zu den Patienten gebracht werden. 


Modernste Technik


Die IPS 2 ist mit neuester Überwachungs- und Versorgungstechnik ausgestattet. Über 60 Kilometer Strom- und Datenkabel wurden verlegt. Die Vielzahl von Strom-, Daten-, Sauerstoff- und Druckluft-Anschlüssen an jedem Bett dürfte in Berlin derzeit einmalig sein. Sie ermöglicht an jedem Bett und zu jeder Zeit den Einsatz sämtlicher benötigter Systeme zur Überwachung, Diagnostik und Therapie. Die hohe Redundanz der Anschlüsse garantiert zudem ein Höchstmaß an Sicherheit für die Patienten. 


Die Patientenzimmer verfügen über ein biodynamisches Beleuchtungssystem: Großformatige LED-Leuchten passen ihre Helligkeit und ihren Farbton im Laufe des Tages automatisch an und simulieren so den natürlichen Tageslichtrhythmus im Freien, auch wenn – gerade in den Wintermonaten – durch die Fenster nur wenig direktes Tageslicht einfällt. So wird der natürlichen Schlaf-Wachrhythmus der Patienten unterstützt. Der Einfluss von Farbton und Lichtintensität auf den menschlichen Organismus ist vielfach wissenschaftlich belegt. 


Der Simulationsmodus lässt sich bei Bedarf durch das Stationspersonal jederzeit zu einem funktionalen Arbeitslicht umschalten. 


Bereits 2012 wurde beim Umbau der Station für Transplantationspatienten des DHZB zum europaweit ersten Mal ein biodynamisches Lichtsystem in einer Klinik installiert. Nach den hier gewonnen positiven Erfahrungen wurde auch die Intensivpflegestation 1 bereits entsprechend ausgestattet. 


Jedes Bett verfügt über einen an der Decke angebrachten Fernseher, der von den Patienten fernbedient werden kann. 


Optimierter Arbeitsplatz 


Die Gestaltung und Ausstattung der Intensivstation wurde in engem Dialog mit den Ärzten und dem Intensivpflegepersonal des DHZB geplant. So befinden sich die Module mit den Halterungen für Infusionsgeräte und den Steckern für Strom oder Sauerstoff nicht flach an der Wand, sondern ragen diagonal in den Raum. Ein Detail, das die Bedienung der Geräte wesentlich erleichtert. 


Über Schienen an der Decke kann ein „Patientenlifter“ direkt über die Intensivbetten positioniert werden, so dass Patienten in Hebetüchern (ähnlich einer Hängematte) unkompliziert und komfortabel umgebettet oder angehoben werden können, etwa wenn das Bett neu bezogen werden muss. 


Sämtliche Türen zu den Patientenzimmern sind mit großen Fenstern aus elektrisch schaltbaren Verbundglasscheiben ausgestattet. Sie können per Knopfdruck nach Bedarf auf durchsichtig oder „blind“ gestellt werden. 

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