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Christian Maier
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June 2016

Lange Nacht der Wissenschaften am 11. Juni 2016, 17-24 Uhr

Herzmedizin auf höchstem Niveau - Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) öffnet seine Türen

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Lange Nacht der Wissenschaften am 11. Juni 2016, 17-24 Uhr

Herzmedizin auf höchstem Niveau - Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) öffnet seine Türen

Das Deutsche Herzzentrum Berlin gehört zu den größten und innovativsten Herzzentren Europas. Über 100.000 Herzoperationen wurden hier bereits durchgeführt. In der Langen Nacht der Wissenschaften öffnen sich Türen, die für Besucher sonst strikt verschlossen bleiben müssen: Zum Operationssaal und zum Herzkatheterlabor. Welche faszinierenden Fortschritte die Herzmedizin gemacht hat und welche modernsten Behandlungsverfahren heute eingesetzt werden – darüber können Sie sich in dieser Nacht umfassend informieren. Herzmedizin auf höchstem Niveau – zum Anschauen, Anfassen und: zum Staunen.

Unsere Angebote im Einzelnen:

„Schlüsselloch-Chirurgie in 3D“

Über nur wenige Zentimeter große Schnitte schiebt der Herzchirurg seine Instrumente und eine Kamera in den Brustkorb, dann operiert der Spezialist mit Blick auf einen 3D-Monitor - wo er das Herz des Patienten in 3D vor sich sieht. Was sich wie Science-Fiction anhört, ist am DHZB bereits Alltag. Setzen Sie die 3D-Brille auf und nehmen Sie die Instrumente in die Hand: An einem Simulationsmodell in unserem OP können Sie in der Langen Nacht der Wissenschaften selbst ein Herzchirurg sein.

Wie funktioniert ein Kunstherz?

Was heute meist als „Kunstherzen“ bezeichnet wird, sind Pumpen, die das kranke Herz des Patienten nicht ersetzen, sondern unterstützen. Die Systeme können nahezu komplett in den Körper eingesetzt werden, viele Patienten können mit einem Kunstherzen ein fast völlig normales Leben führen. Das Deutsche Herzzentrum Berlin betreibt eines der größten und innovativsten Kunstherz-Programme des Welt. In der Langen Nacht der Wissenschaften können Sie Kunstherzen, anschauen, anfassen und lernen, wie sie funktionieren.  

 

Die Herz-Lungen-Maschine

Die Erfindung der Herz-Lungen-Maschine hat moderne Herzchirurgie erst möglich gemacht: Denn um komplizierte Eingriffe vornehmen zu können, muss der Motor unseres Kreislaufs vorübergehend still gelegt werden. Die Funktion von Herzen und Lunge übernimmt in dieser Zeit die Herz-Lungen-Maschine, gesteuert von einem Kardiotechniker. Das Deutsche Herzzentrum Berlin nimmt eine weltweite Führungsposition ein, was den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine bei Neugeborenen und Kleinkindern angeht. Warum – das können Sie in der Langen Nacht der Wissenschaften erfahren.

Der Hybrid-OP

„Saal 8“ im DHZB gehört zu den modernsten Operationssälen Deutschlands: Der sogenannte Hybrid-OP ist mit modernsten Bildgebungsverfahren ausgestattet und ermöglicht kombinierte katheterbasierte und herzchirurgische Eingriffe. DHZB-Spezialisten stehen ihnen zur Seite, wenn Sie in der Langen Nacht der Wissenschaften unseren „Saal 8“ besuchen und verstehen möchten.

Das Herzkatheterlabor

Im Frühjahr 1929 wagte der Berliner Mediziner Werner Forßmann einen spektakulären  Selbstversuch: Über einen Schnitt im Oberarm führte er einen dünnen Schlauch über die Blutgefäße bis in sein schlagendes Herz. Für diesen ersten dokumentierten Herzkatheter-Eingriff bekam Forßmann später den Nobelpreis. Heute ermöglicht das Herzkatheterverfahren die genaue Diagnose und auch Behandlung vieler Herzerkrankungen, ohne dass dafür eine Operation nötig ist. In den  Herzkatheterlaboren des DHZB können Sie erfahren, wie dieses in der Herzmedizin alltägliche und dennoch faszinierende Verfahren funktioniert. 

Einblick ins Herz – Diagnostik am DHZB:

Keine Therapie ohne genaue Diagnose: Im Deutschen Herzzentrum Berlin werden modernste Verfahren zur genauen Feststellung von Herzerkrankungen durchgeführt. Unsere Untersuchungsräume für Computer- und Magnetresonanztomographie (MRT) stehen Ihnen offen. Und wenn Sie Ihr eigenes Herz einmal schlagen sehen wollen, können Sie sich von einem unserer Kardiologen mit einem „4D-Ultraschall“ untersuchen lassen.

Biofilmzentrum

Biofilme sind organisierte Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen, die sich an nahezu jeder Oberfläche ansiedeln können. Unter dem Mikroskop erscheinen Biofilme in faszinierender Schönheit, für Patienten im Krankenhaus können Sie eine tödliche Gefahr sein. In der Langen Nacht der Wissenschaften können Sie die Forschungsarbeit des DHZB-Biofilmzentrums im Kampf gegen die Erreger kennen lernen.

Weitere Angebote:

Treffen Sie Menschen, die seit vielen Jahren mit einem Spenderherz leben, sprechen Sie mit unseren Psychologen darüber, wie wichtig psychische Betreuung von Herzpatienten ist, lernen Sie die Forschungsarbeit unserer Experten zur Verhinderung von Infektionen kennen. Und: Begreifen Sie die Funktionsweise Ihres Herzens, in dem Sie hineinlaufen – in unser begehbares Herz!

Die Lange Nacht der Wissenschaften am DHZB: Herzlich Willkommen!

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