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February 2017

Gipfeltreffen der MRT-Experten

DHZB-Kardiologe Dr. Daniel Messroghli leitet den größten internationalen Kongress für kardiale Magnetresonanztomographie in Washington

Dr. Daniel Messroghli (links) und DHZB-Kollege Dr. Sebastian Kelle in Washington

Dr. Daniel Messroghli (links) und DHZB-Kollege Dr. Sebastian Kelle in Washington

Zum zwanzigsten Mal hat in Washington D.C. der weltweit bedeutendste Kongress für die Magnetresonanztomographie des Herzens stattgefunden. Die Jubiläumsveranstaltung der „Society for Cardiovascular Magnetic Resonance (SCMR)“ wurde von DHZB-Oberarzt PD Dr. Daniel Messroghli als Programmverantwortlichem geleitet. 

Gut ein Jahr lang war der Kardiologe neben seiner klinischen Tätigkeit mit den Vorbereitungen beschäftigt. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Mit über 1400 Ärzten, Physikern, Ingenieuren und medizinisch-technischen Assistenten erreichten die 20sten „Annual Scientific Sessions“ einen neuen Teilnehmerrekord, über 500 wissenschaftliche Arbeiten wurden vorgestellt. 

Der wissenschaftliche Schwerpunkt in diesem Jahr lag auf der kardialen MRT bei Patienten mit Herzinsuffizienz. „Vereinfacht gesagt liegt eine Herzinsuffizienz immer vor, wenn die Pumpleistung des Herzmuskels nicht mehr ausreicht, um den Kreislauf bei körperlicher Belastung aufrecht zu erhalten“, erläutert Dr. Messroghli, „allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an diesem oft lebensbedrohlichen Krankheitsbild, das viele unterschiedliche Ursachen haben kann. Die Magnetresonanztomographie spielt bei der Diagnostik eine sehr wichtige Rolle und wir hatten bei diesem Kongress die beste Möglichkeit, Methoden und Erkenntnisse international auf höchstem Niveau auszutauschen.“

Am Deutschen Herzzentrum Berlin wird die MRT bereits seit 1996 eingesetzt. Die Klinik spielte von Anfang an eine führende Rolle bei der Entwicklung dieser modernen diagnostischen Methode. 2001 wurde die „CMR-Akademie“ als Tochtergesellschaft gegründet, um das Fachwissen der DHZB-Experten in individuellen Kursen an Kardiologen, Radiologen und Nuklearmediziner aus aller Welt weiterzugeben. Als eines von wenigen Zentren bundesweit wurde das DHZB 2015 von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Ausbildungszentrum für kardiale MRT-Untersuchungen zertifiziert.

Hintergrund: 

Die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) produziert mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Daten, die per Computer in hoch aufgelöste Bilder übersetzt werden. Die Untersuchungsmethode zeigt die exakte Anatomie und Funktion von Herzfehlern und unterstützt die Ärzte dabei, wichtige Entscheidungen in der Behandlung des Patienten zu treffen. Bei der Untersuchung wird keine belastende Röntgenstrahlung eingesetzt, so dass sie sich auch zur langfristigen Therapie- und Verlaufskontrolle eignet. 

Weitere Informationen zur Magnetresonanztomographie des Herzens finden Sie hier.

Link zur Kongress-Website

 


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