News

Die neuesten Meldungen auf einen Blick

Genereller Pressekontakt

Christian Maier
Pressesprecher

Tel  +49 172 3211 647 
Fax +49 30 4593-2100
E-Mail: cmaier‎@‏‏dhzb.de

Alle Meldungen

Dezember 2015

DHZB-Herzchirurg erhält Professur der Steinbeis-Hochschule Berlin

„Förderung des Bachelor-Studiums zum Arztassistenten ist eine wichtige Aufgabe“

PD Dr. Christoph Starck, Facharzt für Herzchirurgie am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), wurde von der Steinbeis-Hochschule Berlin jetzt zum Professor für „Applied Medical Technologies in Cardiovascular Medicine“ ernannt.
Die staatlich anerkannte Steinbeis-Hochschule Berlin (Leitung: Prof. Johann Löhn) ist die größte deutsche private Hochschule mit Promotionsrecht und bietet in Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin mehrere Bachelor bzw. Masterstudiengänge im medizinisch/technischen und medizinisch/psychologischen Bereich an.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Kardiotechnik gehört seit über zehn Jahren zu den Schwerpunkten von Dr. Starcks Tätigkeit als Herzchirurg. Seit er dem Ärztlichen Direktor des DHZB, Professor Dr. Volkmar Falk, aus Zürich nach Berlin gefolgt ist, trägt PD Dr. Christoph Starck die ärztliche Verantwortung für den Bereich der Kardiotechnik im DHZB und engagiert sich entsprechend als Lehrender an der DHZB-Akademie für Kardiotechnik, die seit über sieben Jahren gemeinsam mit der Steinbeis-Hochschule Berlin einen dreijährigen Bachelor-Studiengang Kardiotechnik anbietet.
Auf Prof. Starck warten als Hochschullehrer aber auch neue Aufgaben, denn im April 2016 startet – ebenfalls in Kooperation von Steinbeis-Hochschule Berlin und DHZB - ein neuer dreijähriger Studiengang „Bachelor of Science Physician Assistant“. Die Absolventen sind als sogenannte Arztassistenten tätig, ein Berufsbild, das es in den USA oder Großbritannien seit Jahrzehnten gibt und das nun auch in Deutschland erheblich an Bedeutung und Ansehen gewinnt. Im Verlauf des Studiengangs können sich die Teilnehmer auf medizinische Bereiche wie OP, Intensiv- oder Normalstation spezialisieren.  
„Die umfangreichen Kenntnisse, praktischen Fähigkeiten und Befugnisse der Arztassistentinnen/Arztassistenten entlasten das Ärzteteam erheblich“, so Prof. Christoph Starck,  „und sorgen damit für Einsparungen im Gesundheitswesen, ohne dass es für die Patienten zu Einbußen an Qualität und Sicherheit in der Behandlung kommt. Entsprechend sehe ich hier einen sehr wichtigen Aspekt meiner Lehrtätigkeit.“
Die Steinbeis-Hochschule Berlin hat 2005 in Kooperation mit dem DHZB den deutschlandweit ersten Studiengang dieser Art angeboten. Mittlerweile existieren gleichartige Studiengänge in mehreren Bundesländern. Auf dem 118. Deutschen Ärztetag im Mai dieses Jahres wurde die Förderung und Entwicklung des Berufsbildes „Arztassistenz“ nachdrücklich befürwortet.

Christian Maier
Pressesprecher des DHZB
cmaier@dhzb.de
mobil: 0172 32 11647

back