Mortalität nach Operationen mit angeborenen Herzfehlern

Die Letalitätsrate bei Operationen angeborener Herzfehler ist mit 2,2 Prozent auf internationalem Niveau stabil niedrig. Da die Mortalitätsrate auch Patienten mit Kreislaufunterstützungssystemen, die meist als Überbrückung zur Transplantation eingesetzt wurden, und nicht-kardiale Erkrankungen umfasst, muss sie sogar als herausragend niedrig eingestuft werden. Dies ist auf die stete Entwicklung hauseigener Standards und Leitlinien sowie auf eine einheitliche Behandlungsstrategie zurückzuführen. Hauseigene Standards und Leitlinien bringen eine deutliche und nachhaltige Qualitäts- und Ergebnisverbesserung mit sich. Die y-Achse gibt die Anzahl gestorbener Patienten an, die Prozentzahlen zeigen die Letalitätsraten aller operierten Patienten.

Mortalität der Altersgruppen

Die Letalitätsrate bei Operationen angeborener Herzfehler ist in der Grafik nach Altersgruppen eingeteilt. Die Erkrankungsintensität und Behandlungskomplexität sind im Neugeborenenalter unter 28 Lebenstagen und im Erwachsenenalter am höchsten. Dennoch sind die Letalitätsraten mit ca. einem Prozent im Neugeborenenalter und 0,34 Prozent im Erwachsenenalter sehr niedrig.