Die kardiale MRT

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Prof. Dr. Titus Kühne                 Leitung MRT-Arbeitsgruppe

E-Mail: kuehne@dhzb.de

Die kardiale MRT

Die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine zur Diagnostik von angeborenen Herzfehlern etablierte Methode, mit der die Art des Herzfehlers und die genaue Funktion des Herzens detailliert untersucht werden können. Die MRT kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Fragen mit alternativen Verfahren wie z.B. der Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) nicht beantwortet werden können. Zudem ist die MRT eine alternative Methode zu invasiven Herzkatheteruntersuchungen oder der Computertomographie, die beide mit einer Exposition ionisierender Röntgenstrahlen einhergehen.

Die MRT hat keine bekannten Nebenwirkungen und ermöglicht daher Untersuchungsstandards für den Patienten schonend zu gestalten und auch bei Notwendigkeit zu wiederholen, ohne eine Schädigung beispielsweise durch Strahlen in Kauf nehmen zu müssen. Zudem ist die MRT eine sehr innovative Technik. Mit ihr können eine Vielzahl wichtiger Funktionsparameter gemessen und so das Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten grundsätzlich erweitert werden. Für eine stete Verbesserung der Messmethode im Bereich der angeborenen Herzfahler arbeitet am DHZB eine der größten und erfolgreichsten Forschergruppen Europas. Am DHZB stehen zudem für den klinischen Betrieb modernste Geräte, wie ein 1.5 Tesla und ein 3.0 Tesla Tomograph, zur Verfügung.

Blutflussdarstellung eines Patienten nach Fontan-Operation. Diese Operation wird bei Patienten angewendet, bei denen nur eine funktionelle Herzkammer ausgebildet wurde.
Patient mir Aneurysma im Bereich einer operierten Aortenisthmusstenose. Farbig dargestellt ist der Blutfluss mit kreisförmigen Verwirbelungen im Aneurysma.
MR-Angiographie eines Kindes mit einer Verengung der thorakalen Aorta (Aortenisthmusstenose).