OP-Management

Der OP-Manager ist für den reibungslosen OP-Ablauf zuständig. Als Schnittstellenkoordinator steht er mit allen anderen Abteilungen und Funktionsbereichen im Haus in Verbindung. Ziel ist es, eine höhere Planungssicherheit und bessere Einhaltung der Termine zu gewährleisten.

Aufwachraum und "Fast-Track"-Konzept

Im Aufwachraum (AWR) stehen für die direkte postoperative Betreuung der Patienten sechs Betten mit den üblichen intensivmedizinischen Überwachungseinheiten zur Verfügung. Das speziell dafür qualifizierte Pflegepersonal betreut zusammen mit einem AWR-Arzt vor allem „Fast-Track“-Patienten, die frühzeitig nach ihrer Herzoperation extubiert und unter Umgehung der Intensivpflegestation auf die Normalstation verlegt werden können. In 2015 konnten so mehr als 700 Patienten bereits nach weniger als zwei Stunden extubiert werden. 

Von diesem „Fast-Track“-Konzept profitieren vor allem die Patienten. Denn je intensiver sie in den ersten Stunden nach einer Operation betreut und je früher sie extubiert werden können, um so früher beginnt die Phase ihrer eigentlichen Erholung. Zudem werden durch das „Fast-Track“-Konzept Ressourcen der Intensivpflegestation für Patienten freigehalten, die diese intensivmedizinische Behandlung benötigen. Dazu gehören auch Notfälle. 

Die Eignung für ein solches "Fast-Track"-Verfahren ergibt sich aus dem angestrebten OP-Verfahren und den Vorerkrankungen des Patienten. In der meist am Vortag der OP stattfindenden Prämedikationsvisite kann anhand der Befunde eine entsprechende Vorauswahl getroffen werden.