Notfall

Studium "B.Sc. Cardiovascular Perfusion"

Dreijähriger Studiengang



Ansprechpartner

Dipl.-Med. Päd. Frank Merkle
Akademie für Kardiotechnik
Steinbeis-Transfer-Institut für Kardiotechnik

Tel  +49 30 4593-7125
Fax +49 30 4593-7139

E-Mail: merkle‎@‏‏dhzb.de

Interdisziplinär und abwechslungsreich

Der Studiengang B.Sc. Cardiovascular Perfusion richtet sich an Gesundheits- und Krankenpfleger, Operationstechnische Assistenten oder Personen in vergleichbaren medizinischen Assistenzberufen, die sich zum Kardiotechniker qualifizieren möchten. Kardiotechnik ist ein interdisziplinäres Berufsbild in der operativen Versorgung herz- und gefäßchirurgischer Patienten.

Studium

Der Studiengang B.Sc. Cardiovascular Perfusion beginnt jährlich zum 1. April.

Wir bieten den dreijährigen Studiengang zum Bachelor of Science in Cardiovascular Perfusion in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule Berlin an. Im Studiengang werden überfachliche Qualifikationen vermittelt und die medizinische Ausbildung vertieft.

Die Vorlesungen finden in 14-tägigen Theorieblöcken statt. Zusätzlich zu den Vorlesungen eignen sich die Studenten Themen in Selbstlerneinheiten an. Die Gliederung der Theorie- und Praxisanteile ermöglicht es den Studenten, einer Teilzeitbeschäftigung nachzugehen. 

Zugangsvoraussetzungen

  • Abitur oder Fachhochschulreife mit mindestens zwei jahren Berufserfahrung
  • Mittlere Reife mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung
  • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger /-in, operationstechnische Assistenz oder vergleichbare medizinische Ausbildung
  • Eignungsgespräch
  • Projektgeber
  • ggf. Zulassungsprüfung

Kosten

Die Kosten für das Studium betragen 500,00 € pro Monat für 36 Monate. Es können Fördermittel beantragt werden (BAföG, Studienkredit).

„Eye-Tracking“ für eine noch bessere Ausbildung von Kardiotechnikern

Das Video zum "Eye Tracking"-Projekt an der Akademie für Kardiotechnik des DHZB

Im Rahmen der Ausbildung von Kardiotechnikern hat das Deutsche Herzzentrum bereits im Februar 2017 ein Projekt gestartet, bei dem das sogenannte „Eye-Tracking“ eingesetzt wird, um durch die Erfassung der Augenbewegungen die Stressintensität von Kardiotechnikern bei der Bedienung der Herz-Lungen-Maschine zu messen. Die Daten sollen helfen, einen Einblick in die kognitiven Prozesse und das unbewusste Verhalten von Kardiotechnikern zu geben, um deren Ausbildung weiter zu verbessern. 

Ein weiteres Projektziel ist es zu erfahren, ob der im Rahmen der Ausbildung an der Akademie für Kardiotechnik eingesetzte Simulations-OP die Wirklichkeit so realistisch widerspiegelt, dass die vom Eye-Tracking erfassten Daten eine belastbare Vergleichbarkeit von realem Klinikalltag und Simulation erlauben. Als weiterer Schritt soll die Evaluation neuer Trainingsszenarien im Simulations-OP erfolgen.

In einem Video stellen Frank Merkle, Leiter der Akademie für Kardiotechnik, und sein Team das Projekt vor.  Es wird aus Mitteln des Studiengangs „Cardiovascular Perfusion“ an der Steinbeis-Hochschule Berlin und der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin e.V.  finanziert.