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16.06.2017

Umfassende Darstellung

Die erste Monographie zum Thema „Tiefe Sternuminfektionen“ ist mit maßgeblicher Beteiligung von DHZB-Experten entstanden

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Wundinfektionen nach Herzoperationen sind sehr selten, aber bis heute nicht vollständig vermeidbar. Ihre Therapie hat sich allerdings dramatisch verbessert. „Wir haben in der Vergangenheit durch die ständige Verbesserung unserer Behandlungskonzepte erreichen können, dass von den Patienten mit ,tiefer Sternuminfektion’ nicht mehr jeder vierte stirbt, sondern fast alle Patienten überleben,“ sagt Prof. Dr. Onnen Grauhan, Facharzt für Herzchirurgie und Oberarzt am Deutschen Herzzentrum Berlin.

An der nun erschienenen ersten umfassenden Monographie zu diesem Thema (Herausgeber: Prof. Dr. Raymund E. Horch / Universitätsklinik Erlangen , Prof. Dr. Christian Willy / Bundeswehrkrankenhaus Berlin und Prof. Dr. Ingo Kutschka / Otto-von-Guericke-Universität Magedeburg) hat Onnen Grauhan maßgeblich mitgewirkt, fünf der fünfzehn Kapitel wurden von ihm verfasst bzw. mitverfasst. 

„Niemand spricht gerne über Komplikationen“, gibt Grauhan zu, „aber Fortschritt in der Medizin entsteht seit jeher nur, wenn wir unser Wissen und unsere Erfahrung teilen. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Buch eine wertvolle Informationsgrundlage für Kolleginnen und Kollegen vorlegen können“.  

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