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20.09.2017

Volles Haus am „Tag der Aortendissektion“

DHZB beteiligt sich mit großem Erfolg an weltweiter Aufklärungsaktion

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Der "Weiße Saal" im DHZB war voll bis auf den letzten Platz, das Interesse an der Informationsveranstaltung zur Aortendissektion am 19.September war groß.
Den weltweiten „Aortic Dissection Awareness Day“ hatte eine internationale Selbsthilfegruppe ausgerufen, die von einem schwedischen Patienten gegründet wurde. 21 Herzzentren in 16 Ländern haben sich mit Informationsveranstaltungen beteiligt. Darunter auch das DHZB mit den europaweit wohl meisten Operationen zur Behandlung der Aortendissektion.

In fünf ausführlichen und detaillierten, aber immer allgemeinverständlich und spannend gehaltenen Vorträgen wurde auf alle Aspekte der Aortendissektion sowie Diagnose und Therapie eingegangen:

  • Stephan Kurz, MPH, Anästhesist und Notfallmediziner am DHZB, stellte den Gästen die bisherigen und aktuellen Studien des DHZB zur Aortendissektion sowie das Aortentelefon-Projekt und die daraus resultierenden Erfolge vor. Im Klartext: Immer mehr Menschenleben können dank der schnelleren operativen Versorgung im DHZB gerettet werden. 
  • Dr. Petra Gehle, Leiterin des gemeinsamen Marfan-Zentrums von Charité und DHZB, beschrieb genetische Faktoren wie das Marfan-Syndrom im Zusammenhang mit akuten Aortenerkrankungen und den aktuellen Stand der Forschung.
  • Dr. Petra Wilke, Chefärztin der Rettungsstelle am Klinikum Frankfurt (Oder), legte eindrücklich die großen Herausforderungen bei der schnellen Diagnostik und Weiterverlegung von Patienten mit akuter Aortendissektion dar.
  • Prof. Christoph Starck, leitender Oberarzt am DHZB, erklärte verständlich die Verfahren zur chirurgischen Behandlung der akuten Typ-A-Dissektion. Sein Video mit Ausschnitten der Operation war für viele Besucher (darunter sehr viele Patienten) sicherlich der stärkste Eindruck dieses Abends. 
  • Dass zu einer vollständigen Genesung nach gelungener OP und medizinischer Nachsorge oft auch psychische Therapie notwendig sein kann, beschrieb Prof. Wolfgang Albert. Sein eindrücklicher Vortrag über psychische Folgen, deren Diagnose und Therapiemöglichkeiten sorgte trotz mittlerweile später Stunde noch einmal für großes Interesse und viele Nachfragen. 

Wir danken allen unseren Gästen sehr herzlich für ihr Kommen, ihr Interesse und den Erfahrungsaustausch!

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