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23.02.2017

„Verläßlich, transparent und auf dem neuesten Stand“

Eine neue Patientenleitlinie bietet umfassende Informationen über die Koronare Herzkrankheit (KHK). Der Ärztliche Direktor des DHZB gehört zu den Autoren der wissenschaftlichen Vorlage

Prof. Dr. med. Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des DHZB

Prof. Dr. med. Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des DHZB

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) und der Herzinfarkt gehören in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Zur bestmöglichen Therapie dieser Krankheiten wird im Auftrag der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften eine „Nationale Versorgungsleitlinie (NVL)“ erstellt und fortlaufend aktualisiert. Sie enthält Handlungsempfehlungen für Ärzte, basierend auf den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Diese Empfehlungen sind allerdings für Mediziner formuliert und für Laien daher oft schwer verständlich. Parallel zur „NVL“ gibt es deshalb auch eine Patientenleitlinie, die die Empfehlungen der Experten in allgemeinverständliche Sprache übersetzt.

Diese Patientenleitlinie liegt nun überarbeitet und aktualisiert vor. Sie enthält umfassende Informationen über Entstehung und Risikofaktoren der Koronaren Herzerkrankung sowie über sämtliche Möglichkeiten der Diagnose und der Therapie, bis hin zum richtigen Verhalten in Notfällen.

Der Ärztliche Direktor des DHZB, Prof. Volkmar Falk, gehört zu den Autoren der ärztlichen Leitlinie und hat auch bei der „Patientenversion“ beratend mitgewirkt: „Die Leitlinie ist verläßlich, transparent und auf dem neuesten Stand der Forschung“, so Falk, „sie ist damit eine optimale Informationsquelle nicht nur für unsere Patienten und ihre Angehörigen, sondern für alle, die sich mit Risikofaktoren und Vorbeugung näher befassen möchten.“ 


Hintergrund: 


Die Gefäße, die unseren Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, werden Koronararterien oder Herzkranzgefäße genannt. Von einer koronaren Herzkrankheit spricht man, wenn durch krankhafte Ablagerungen in den Innenwänden der Herzkranzgefäße Engstellen entstehen. Die Folge: Durch die Adern fließt nicht mehr genug Blut, der Herzmuskel bekommt nicht mehr genug Sauerstoff. Im schlimmsten Fall kommt es bei einer akuten Verstopfung oder Verengung eines Gefäßes zum Absterben von Teilen des Herzmuskels: der lebensbedrohliche Herzinfarkt. 


Bei etwa 7 von 100 Frauen und etwa 10 von 100 Männern in Deutschland wird im Laufe des Lebens eine KHK bekannt. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesursachen.

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