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Christian Maier
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04.11.2011

Presse-/Fototermin

Kunstherzen auch für 80jährige?

Kunstherzen  bald so regelmäßig wie Defibrillatoren  - so Prof. Hetzer
Patienten sprechen über "ihr" Kunstherz
Der dramatische Mangel an Spenderorganen hat dazu geführt, dass geradezu fieberhaft die Weiterentwicklung und Perfektionierung von sogenannten „Kunstherzen“ (Kreislaufunter-stützungspumpen) betrieben wurde und wird. Längst gelten die störungsarmen, leisen und kleinen Systeme als akzeptiert und patientenfreundlich und werden in hoher Zahl bei Patienten im Zustand des fortgeschrittenen Herzversagens implantiert. Mit dieser Maßnahme rettet man viele Patienten vor dem Tod auf der Warteliste um ein Spenderorgan. Andere Patienten, die aufgrund ihres Alters (über 80 Jahre) oder eine Transplantation ausschließender Vorerkrankungen, kein Spenderorgan erhalten können, wird auf Lebensdauer ein Kunstherz implantiert, mit dem man ihnen Überleben und verbesserte Lebensqualität gewährleisten kann.

Im Jahr 2010 wurden am Deutschen Herzzentrum Berlin, das über das weltweit größte Kunstherz-Programm verfügt, nur 40 Spenderherzen transplantiert, aber 180 Kunstherzen implantiert. Kunstherzen werden nach Meinung Prof. Hetzers schon in naher Zukunft mit ähnlicher Frequenz implantiert wie Defibrillatoren, die heute zahlreich und unkompliziert eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es sogar Bestrebungen, Kunstherzen in Krankenhäusern zu implantieren, die nicht über ein Transplantationsprogramm verfügen.

Innerhalb des 7. Internationalen Mechanical Circulatory Support (MCS)-Symposiums, das das DHZB alle zwei Jahre ausrichtet, wollen wir Patienten über „ihr“ Kunstherz sprechen lassen und Ihnen die neuesten Entwicklungen auf dem Kunstherz-Sektor vorstellen. Wir laden Sie ein zu einem


Presse-/Fototermin
Freitag, 4. November 2011, 10.50 bis 11.30 Uhr
nh Hotel Berlin-Mitte, Raum Charles de Gaulle
Leipziger Straße 106 – 111 in 10117 Berlin

 

Die Referenten sind: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor DHZB
Prof. Dr. Matthias Loebe, Houston/USA
Frau Dr. Lori West, Präsidentin der International Society for Heart and Lung Transplantation, Kanada
Frau Dr. Mariell Jessup, USA
Prof. Dr. Paul Mohasci, Bern/Schweiz
Patienten mit verschiedenen Kunstherztypen


Über Ihre Teilnahme an der Presseveranstaltung würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus, Pressesprecherin DHZB
Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de

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