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14.02.2017

Medizinische Überwachung - ohne Tränen

Die Arne-Friedrich-Stiftung hat dem DHZB zwei Geräte gespendet, die arterielle Blutgasmessung ohne schmerzhafte Blutentnahme ermöglichen

v.l.: DHZB-Atemtherapeutin Heidi Kühn, Arne Friedrich, Prof. Felix Berger, Marcus Polle, Kaufmännischer Direktor des DHZB und Kinder-Intensivschwester Karoline Kelm

v.l.: DHZB-Atemtherapeutin Heidi Kühn, Arne Friedrich, Prof. Felix Berger, Marcus Polle, Kaufmännischer Direktor des DHZB und Kinder-Intensivschwester Karoline Kelm

Im Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) als überregionaler und hochspezialisierter Klinik werden viele schwer kranke Patienten behandelt. Besonders nach komplizierten Operationen, aber auch bei chronischen oder langwierigen Krankheitsverläufen muss der Organismus der Patienten engmaschig und dauerhaft überwacht werden. 


Dazu gehören auch regelmäßige Blutentnahmen. Und die sind vor allem bei Kindern, die bei mitunter wochenlangen Klinikaufenthalten eine Vielzahl von Untersuchungen und Eingriffen ertragen müssen, eine zusätzliche und meist tränenreiche Tortur. 


Neue Geräte machen die Messung wichtiger Werte möglich, ohne dass dabei Blut entnommen werden muss: Über eine harmlose Infrarotsonde, die einfach auf die Haut aufgeklebt wird, kann der Gehalt des Blutes an Sauerstoff und Kohlendioxid nicht nur schmerzfrei, sondern auch über längere Zeiträume lückenlos gemessen werden. So können die Mediziner Veränderungen der Messwerte in Echtzeit registrieren und entsprechend schnelle Maßnahmen einleiten. 


Eine besonders wichtige Rolle spielt die sogenannte „arterielle Blutgasmessung“ bei Patienten mit Lungenkrankheiten wie etwa der unheilbaren Mukoviszidose, die ebenfalls am DHZB behandelt werden. „Wir müssen die Sauerstoff- und Kohlendioxidwerte im Blut natürlich regelmäßig prüfen, wenn wir unsere Therapie festlegen und beurteilen wollen“, sagt Heidi Kühn, Atmungstherapeutin am DHZB, „entsprechend erleichtern diese Geräte unsere Arbeit und machen sie für den Patienten deutlich schonender.“


Die modernen Mess-Systeme sind allerdings teuer – und die Klinikbudgets sind knapp. Die Arne-Friedrich-Stiftung hat das Deutsche Herzzentrum Berlin deshalb mit dem Kauf von zwei Geräten im Wert von rund 30.000 Euro unterstützt. 


Ex-Fußballnationalspieler Arne Friedrich hat bereits in seiner Zeit als Profi erste Kontakte zum DHZB geknüpft und seit der Gründung der Arne-Friedrich-Stiftung im Herbst 2015 bereits mehrere Projekte für die Kinderherzmedizin an der Klinik gefördert. 


Inzwischen ist Friedrich regelmäßiger und beliebter Gast auf der Kinderstation des DHZB – und das nicht nur zu offiziellen Terminen, sondern häufig auch als ganz privater Besucher. 


„Arne Friedrich ist nicht nur unser finanzieller Unterstützer“, sagt Prof. Felix Berger, Direktor der Klinik für Angeborenen Herzfehler – Kinderkardiologie am DHZB, „sondern begleitet unsere Arbeit und unsere Patienten wirklich mit ganzem Herzen. Und darüber freuen wir uns doppelt.“ 

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