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13.11.2017

„Jeder Azubi ist ein VIP“

Vortrag über Ausbildung und Einarbeitung am DHZB beim 7. Berliner Pflegekongress / Schüler der DHZB-Pflegeschule belegen 2.Platz bei Nachwuchswettbewerb

Manuela Siegel und Michael Wappler

Manuela Siegel und Michael Wappler

Mit einem ausführlichen Vortag über die Ausbildung und Einarbeitung von Pflegekräften am DHZB haben die Intensiv-Pflegekräfte Manuela Siegel und Michael Wappler zum 7. Berliner Pflegekongress im Berliner „Roten Rathaus“ beigetragen.

Gesundheits- und Krankenpflegerin Manuela Siegel ist Praxisanleiterin der Organisationseinheit Intensiv- und Anästhesiepflege, Michael Wappler ist Fachkrankenpfleger für pädiatrische Intensivpflege und Praxisanleiter für Angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie.

Vom Azubi ins Pflegeteam – kurz ViP, so hatten die Referenten ihren Vortrag betitelt. Und das „VIP“ sei dabei mehr als nur Abkürzung, so Michael Wappler gleich zu Beginn: „Jeder Auszubildende oder neue Kollege ist ein VIP, denn wir brauchen ihn dringend!“ Angesichts von Pflegenotstand und daraus resultierendem Personalmangel müsse man heute „anders auf die Auszubildenden eingehen als zu meiner Ausbildungszeit“, so Wappler:  „Wir müssen sie mitnehmen und für die Medizin und die Pflege begeistern. Nur so werden wir sie lange für diesen wichtigen aber anstrengenden Beruf begeistern.“

Gut 80 Kongressgäste zeigten großes Interesse

Gut 80 Kongressgäste zeigten großes Interesse

Im Folgenden erläuterten Manuela Siegel und ihr Kollege das Ausbildungskonzept am DHZB mit seiner eigenen Pflegeschule und seinen 20 Praxisanleitern, das auf ausführlicher Theorie (2.350 statt der vorgeschriebenen 2.100 Stunden), vor allem aber auf frühzeitigem und intensivem Praxiseinsatz und entsprechend intensiver Betreuung basiert: „Unsere Azubis haben von Anfang an eine hohe Verantwortung, sind im Team integriert und arbeiten unter Anleitung selbstständig“, so Manuela Siegel. Ziel sei es schließlich, die Schüler für die Herzmedizin zu begeistern und sie nach dem Examen auch als neue Mitarbeiter gewinnen zu können.

Dementsprechend folgte der zweite Vortragsteil, in dem Siegel und Wappler das Einarbeitungskonzept am DHZB vorstellten. „Jede Einarbeitung ist auch Mitarbeiterentwicklung“, so Michael Wappler: „Denn wenn ich jemandem etwas erkläre, muss ich es genau verstanden haben und mich mit Neuerungen auseinandersetzen“. So wachse auch der „alte“ Mitarbeiter an seiner Aufgabe als Partner junger Kolleginnen und Kollegen.

Kreative Köpfe: Die Teilnehmer des Jahrgangs 2015 der DHZB-Gesundheits-und Krankenpflegeschule

Kreative Köpfe: Die Teilnehmer des Jahrgangs 2015 der DHZB-Gesundheits-und Krankenpflegeschule

Der Vortrag vor über 80 interessierten Zuhörern endete mit einem Appell an Politik und Gesellschaft, der Pflege allgemein und der Ausbildung und Einarbeitung im Besonderen den nötigen Stellenwert zu geben: „Denn irgendwann werden wir alle selbst Pflege erfahren. Und unsere jungen Leute heute sind unsere Pflegekräfte von morgen!“

Und schließlich war es auch für die Schülerinnen und Schüler der DHZB-Gesundheits- und Krankenpflegeschule  (Jahrgang 2015) ein erfolgreicher Kongress. Bei einem Wettbewerb für Auszubildende belegten sie den 2. Platz.

Gefragt war Kreativität, denn Aufgabe war die Gestaltung eines szenischen Spiels oder eines Filmbeitrags zum Kongressmotto „Gemeinsam Neues denken“, in einer Länge von 15 Minuten zu erschaffen.


Gut besucht: Der DHZB-Infostand im Roten Rathaus

Gut besucht: Der DHZB-Infostand im "Roten Rathaus"

Das Motto war vorgegeben: Gemeinsam Neues denken
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Für ihren Videobeitrag interviewten die DHZB-Pflegeschüler zahlreiche andere Azubis und Lehrkräfte. Auch wenn es bei der Jury „nur“ für Platz 2 reichte: Das Kongresspublikum zollte dem 15minütigen Film begeisterten Beifall.

Der Berliner Pflegekongress wird von Vivantes und der Charité ausgerichtet, das DHZB gehört zu den Kooperationspartnern. Am Infostand der Klinik standen Nermin Cabrera Fugardo, stellvertretende DHZB-Pflegedirektorin und mehrere Kollegen den Besuchern für jedwede Fragen zu Verfügung. Ein Angebot, das über beide Kongresstage hinweg sehr rege genutzt wurde: „Leer war es an unserem Stand eigentlich nie“, so Cabrera Fugardo.

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