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Christian Maier
Pressesprecher

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04.11.2009

High-Tech Pumpen zur akuten Lebensrettung

Auf dem Weg zum Dauereinsatz von „Kunstherzen“

Prof. Hetzer stellt auf  intern. Kunstherzkongress ein neues Verfahren vor

DHZB hat größtes Kunstherzprogramm der Welt

 

 

Patienten ohne messbaren Puls oder Blutdruck gelten bei Laien als “gruselig“, Experten wissen, hier handelt es sich um schwer herzkranke Menschen, denen zur Überbrückung der Wartezeit auf ein Spenderherz ein sogen. „Kunstherz“ implantiert wurde.

Versuche mit Kunstherzen gibt es in Berlin seit den 60iger Jahren. Mittlerweile konkurrieren International eine Vielzahl sehr ausgereifter Kreislaufunterstützungspumpen verschiedener Hersteller. Statt der ursprünglich pulsatilen Pumpen wurden in den letzten Jahren zunehmend mehr Rotationspumpen entwickelt, die einen kontinuierlichen Blutfluss erzeugen. Die neuen Pumpen sind kleiner, verschleissfrei, lautlos und verbrauchen weniger Energie.

Zu dieser neuen Generation gehört auch das HeartWare-System zur Linksherzunter-stützung. Dieses miniaturisierte System erlaubt verkürzte Operationszeiten.

Mit einem von Prof. Hetzer modifizierten HeartWare- Implantationsverfahren lässt sich dieses vollimplantierbare System jetzt auch zur Unterstützung beider Herzkammern auf Dauer nutzen. Damit können auch Patienten behandelt werden, für die es bisher keine Lösung mit Lebensqualität gab.

Aus Anlass des 6. Internationalen Kunstherzkongresses des DHZB (6. – 8. 11. 09) möchten wir Ihnen die Einsatzgebiete von Kunstherzen (Überbrückung bis zur Transplantation, Erholung am Kunstherz, Einsatz bei Kleinkindern, Dauereinsatz) sowie  neuartige Entwicklungen vorstellen und Patienten über ihre Erfahrungen mit Kunstherzen berichten lassen.

 

                                               Pressekonferenz

 Freitag, 6. November 2009, 11.00 Uhr

Hotel Maritim proArte

Friedrichstr.151, 10177 Berlin

Referenten sind:      Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor

                                 Dr. Ewald Hennig, DHZB-Assist-Gruppe

                                 Oberarzt PD Dr. Thomas Krabatsch

                                 Patienten am Kunstherz

Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.

Dr. Barbara Nickolaus, Pressesprecherin

Infos: Tel: 030/832 41 37; Handy: 0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de

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