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25.01.2016

Ende einer Ära

Hubertus Moser übergibt nach 16 Jahren die Präsidentschaft des DHZB-Stiftungsrates

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21 Jahre, mehr als ein Viertel seines bisherigen Lebens, hat sich Senator E.h. Hubertus Moser als Mitglied des Stiftungsrates dem Deutschen Herzzentrum Berlin verschrieben, 16 Jahre lang hat er dem Gremium als dessen Präsident vorgestanden. Nun gibt Hubertus Moser das Ehrenamt ab. Für das DHZB geht damit eine Ära zu Ende.

Der 1935 in Zerbst (Sachsen-Anhalt) geborene Hubertus Moser ist gelernter Betriebswirt und Bankkaufmann. Er war Vorstandsmitglied der Hessischen Landesbank in Frankfurt/Main, später Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse und der Landesbank Berlin.

Bereits im Mai 1994 wurde er Mitglied des DHZB Stiftungsrates, im Mai 1999 – drei Jahre nach seinem beruflichen Abschied bei der Berliner Landesbank – wurde er schließlich zum Präsidenten gewählt.

Die Satzung des Deutschen Herzzentrums als Stiftung des bürgerlichen Rechts bestimmt, dass der Stiftungsrat die „Geschäftsführung des Vorstandes überwacht“ und „die Grundzüge der Verwirklichung des Stiftungszwecks bestimmt“ - nämlich die  gemeinnützige „Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und von Wissenschaft und Forschung“.

Solche hehren Satzungsworte aber wollen auch in die Praxis umgesetzt werden - was große Verantwortung für das DHZB und entsprechende Pflichten bedeutet.

Es galt für Hubertus Moser, gemeinsam mit dem Vorstand tragfähige Zukunftsstrategien für das DHZB und seine Kooperation mit der Charité zu gestalten und diese unter wechselnden politischen Rahmenbedingungen auch umzusetzen.

So wurde unter seiner entschlossenen Beteiligung etwa die eigenständige Klinik für die Chirurgie der Angeborenen Herzfehler/Kinderherzchirurgie geschaffen und mit PD Dr. Joachim Photiadis als leitenden Arzt besetzt.

Moser wirkte auch am Generationenwechsel am DHZB durch die Bestellung und Berufung  von Prof. Dr. Volkmar Falk und Prof. Dr. Burkert Pieske als neuen Klinikdirektoren sowie Charité-Professoren entscheidend mit und bahnte den Weg für die gemeinsame Zukunft der Berliner Herzmedizin von DHZB und Charité als Universitäres Herzzentrum Berlin.

Hubertus Moser hat sich den Herausforderungen als ausgewiesener Finanzfachmann und erfahrene Führungspersönlichkeit mit großem Können und mit größtem Engagement gestellt. Ehrenamtlich. Und erfolgreich.

„Hier hat sich ein Bürger Berlins für eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit all seiner Kraft und Leidenschaft eingesetzt“, sagt DHZB-Verwaltungsdirektor Thomas Michael Höhn, „und mit seiner Lebenserfahrung, seinem Wissen und seinem klugen Pragmatismus über Jahrzehnte zum Gemeinwohl beigetragen. Durch eine unbeirrte, glaubwürdige und völlig uneigennützige Politik, ganz im Sinne der Ziele und Zwecke einer Stiftung des bürgerlichen Rechts.“

Hubertus Moser, Ehrensenator der Freien Universität Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes, hat im Oktober letzten Jahres seinen 80. Geburtstag gefeiert und am 9. Dezember seine Präsidentschaft des DHZB Stiftungsrats aus Altersgründen an Dr. Reinhard Uppenkamp, Vorstandsvorsitzender der Berlin-Chemie AG, übergeben.

„Er war nicht ein Präsident, er war unser Präsident“, sagt Thomas Höhn: „Hubertus Moser gebührt unser größter Respekt und unser herzlichster Dank.“

 

 

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