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04.12.2017

"Eine Reportage mitten ins Herz"

GEO-Reportage über einen schwer herzkranken Mann mit Kunstherz-Implantat gewinnt Medienpreis des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen

Eingerahmt vom BNK-Bundesvorsitzenden Dr. Norbert Smetak (links) und Pressesprecher Dr. Heribert Brück (rechts) nimmt die strahlende Gewinnerin Susanne Paulsen den BNK-Medienpreis 2017 entgegen. …

Eingerahmt vom BNK-Bundesvorsitzenden Dr. Norbert Smetak (links) und Pressesprecher Dr. Heribert Brück (rechts) nimmt die strahlende Gewinnerin Susanne Paulsen den BNK-Medienpreis 2017 entgegen. Quelle: BNK / Olaf Marmara

Für ihren Artikel „Ein Leben auf Pump“ in der Zeitschrift GEO erhielt die freie Autorin Susanne Paulsen den diesjährigen Medienpreis des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen e.V. (BNK). Die Reportage erzählt von den physischen und psychischen Grenzerfahrungen eines jungen Mannes, dem am Deutschen Herzzentrum Berlin ein „Kunstherz“ (LVAD-Implantat) eingesetzt wird. BNK-Bundesvorsitzender Dr. Norbert Smetak übergab den mit 2.000 Euro dotierten Preis am 02. Dezember auf der Jahresabschlusstagung des Verbands in Hannover. 

Für die Reportage begleitete Susanne Paulsen einen 38-jährigen Vater von zwei Töchtern während und noch lange nach seiner Implantation eines Kunstherzens. Der Leser erlebt hautnah den schwierigen und riskanten Weg, den Betroffene gehen müssen, wenn sie an einer Herzinsuffizienz erkrankt sind – eine Krankheit, die stetig zunimmt und medikamentös nicht immer ausreichend behandelt werden kann.

„Mit ihrer eindringlich und einfühlsam geschriebenen Reportage „Ein Leben auf Pump“ nähert sich Susanne Paulsen dem Thema LVAD umfassend: Die ausgewogene Darstellung portraitiert auf der einen Seite einen nochjungen Patienten und nimmt den Leser mit in seine Gefühlswelt, seine Ängste und Hoffnungen.

Andererseits liefert der Text aber auch medizinische Details – wie die anschauliche Darstellung der Operation selbst - und Hintergrund-Fakten. Dabei schafft es der Text ausgewogen zu bleiben und neben den Chancen des Eingriffes, eben auch Risiken und Grenzen des medizinischen Fortschritts aufzuzeigen“, erläutert Jurymitglied und Medizinjournalistin Dr. Judith Amann die Entscheidung des Gremiums.

Das Team des Deutschen Herzzentrums Berlin gratuliert sehr herzlich!

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