Sichere Narkosen für jeden Eingriff

Am Deutschen Herzzentrum Berlin haben wir ein klares Ziel: die Belastung des operativen Eingriffs für Sie so gering wie möglich zu halten, bei größtmöglicher Sicherheit. Wir möchten dazu beitragen, dass Sie so schnell wie möglich wieder in Ihren gewohnten Alltag zurückkehren können.

Unser kompetentes Team aus Ärzt*innen und Pflegenden steht Ihnen mit großer Erfahrung, zeitgemäßen anästhesiologischen Konzepten und Verfahren und mit Hilfe modernster Medizintechnik rund um die Uhr zur Verfügung. Unsere hochqualifizierten Spezialist*innen sind für die Betreuung von Patient*innen bei herzchirurgischen Eingriffen besonders geschult, bilden sich auf diesem Feld kontinuierlich fort und sorgen wiederum für eine zukunftsorientierte Weiterbildung ihrer Kolleg*innen.
Alle ärztlichen Mitarbeiter*innen der Abteilung haben eine spezielle Ausbildung in transösophagealer Echokardiographie (Schluck-Ultraschalluntersuchung des Herzens) durchlaufen und stehen mit ihrer Expertise den operativen und interventionellen Kolleg*innen jederzeit zur Seite. Besonders in der Herzchirurgie greifen die Tätigkeiten der Fachbereiche Anästhesiologie und Chirurgie wie Zahnräder ineinander – im Deutschen Herzzentrum Berlin verstehen wir uns deshalb als ein Team mit einem gemeinsamen Ziel: Ihre Gesundheit.

Der Ausdruck „Anästhesie“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Unempfindlichkeit. In der Medizin versteht man hierunter die Ausschaltung bestimmter Empfindungsqualitäten, im Besonderen der Schmerz- und Berührungsempfindung. Nicht jede Form der Anästhesie führt dabei zwingend auch zum Bewusstseinsverlust.
Während konventionelle herzchirurgische Operationen mit Öffnung des Brustkorbs und unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine regulär in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden, können zum Beispiel kathetergestützte Verfahren wie ein interventioneller Ersatz der Aortenklappe oder das sogenannte MitraClip-Verfahren zur Behandlung einer Mitralklappeninsuffizienz auch in örtlicher Betäubung oder in einem schmerzfreien Dämmerschlaf, einer sogenannten Analgosedierung, durchgeführt werden.
Für die meisten Operationen und Eingriffe benötigen wir zur Überwachung Ihrer Herz- und Kreislauffunktionen und zur Therapiesteuerung Gefäßzugänge. Hierbei handelt es sich um kleine, dünne Schläuche aus Kunststoff, die mittels Ultraschall sicher und schmerzfrei in Blutgefäßen, vornehmlich an den Handgelenken, einer Halsseite oder auch in der Leiste, platziert werden. Dies geschieht entweder in lokaler Betäubung oder bei geplanter Vollnarkose erst nach Einleitung des Narkoseschlafs. Bei sämtlichen Allgemeinanästhesien überwachen wir selbstverständlich kontinuierlich Ihre Narkosetiefe, so dass intraoperative Wachheit oder zu tiefe Betäubung äußerst unwahrscheinlich sind.
Unabhängig vom gewählten Verfahren liegt uns die rasche Wiederherstellung Ihrer Leistungsfähigkeit besonders am Herzen. Deshalb wird ein großer Teil der Eingriffe in unserem Haus schon von vornherein als Fast-Track (zu Deutsch: „Überholspur“) vorgesehen. Hierbei werden weniger invasive chirurgische Techniken und besonders kurzwirksame anästhesiologische Verfahren miteinander kombiniert, um eine noch zügigere Erholung und Rekonvaleszenz zu gewährleisten.

Bei uns sind Sie in guten Händen.