
Kooperation zwischen dem DHZB und dem Institut für Physiologie
1996 wurde auf Initiative von Prof. H. Kuppe in Kooperation zwischen dem DHZB und dem Institut für Physiologie (Charité, Prof. A Pries) der Forschungsverbund 'Organperfusion' gegründet.
Der Forschungsverbund befasst sich mit der experimentellen Erforschung klinischer Probleme der vaskulären Regulation und Organperfusion, sowie der Entwicklung entsprechender therapeutischer Konzepte.
Im Rahmen der Kooperation arbeiten zwei vom DHZB eingerichtete Stiftungsprofessuren (Prof. W. Kübler, Prof. H. Habazettl), mit MitarbeiterInnen aus den klinischen und theoretischen Bereichen des DHZB und des Institutes für Physiologie.
Institut für Anästhesiologie am DHZB
Institut für Physiologie Campus Benjamin Franklin
Bearbeitete Projekte umfassen u. a.:
- Ischämie-Reperfusionsschaden des Herzens
- Inflammation nach Herzchirurgie: Gerinnung -> Thrombin -> Inflammation
- Endotheliale Reaktionen bei pulmonaler Hypertonie
- Tonusregulation koronarer Arteriolen
- Mikrozirkulation und regionale Oxygenierung bei herzchirurgischen Patienten
Mikrozirkulation beim Patienten
Mit Hilfe spezieller mikroskopischer Instrumente kann die Mikrozirkulation beim Patienten untersucht werden. Hierzu wurden wesentliche technische Erweiterungen entwickelt:
- Asynchrone Blitzbeleuchtung zur Geschwindigkeitsmessung
- Ansaugansatz zur Stabilisierung
- Applikatorsystem zur Bestimmung der Endothelfunktion
Endothelfunktion
Hämodynamischer Stress, z. B. bei Erhöhung des intravasalen Drucks führt in der Endstrombahn zu einer Veränderung der endothelialen Funktion. Hier bei einer Erhöhung der Stickstoffmonoxyd Produktion dargestellt als Intensivierung der Farbe im rechten Bild.
Mathematische Modellsimulation
Die Analyse experimenteller Daten kann erheblich durch die Kombination mit mathematischen Modellanalysen verbessert werden. Hier ist die Verteilung des Sauerstoffpartialdruckes in einem Mikrogefäßnetzwerk dargestellt.
rot: hoher Partialdruck
blau: niedriger Partialdruck




