Jarvic OP

Chirurgische Alternativen zur Herztransplantation

Das chronische Herzversagen als Endstadium der koronaren Herzkrankheit ist die bedeutendste Herausforderung der Herzmedizin der kommenden Jahrzehnte.

 

Neben den Fortschritten der medikamentösen und der Elektrostimulationstherapie sind operative Verfahren gefragt. Die Herztransplantation kann nur wenigen und jüngeren Patienten helfen. Herzunterstützungspumpen auf Dauer spielen eine zunehmende Rolle mit immer besseren Ergebnissen. Organerhaltende, funktionsverbessernde Verfahren wie Revaskularisation, Mitralrekonstruktion, Ventrikelrekonstruktion können bei individuell zugeschnittener Verfahrenswahl den Organersatz hinausschieben.

Herzinsuffizienz - Chirurgische Möglichkeiten

Abb. 1 Herzinsuffizienz - Chirurgische Möglichkeiten

Der häufig gefundene Komplex "LOCIMAN" (Linksherzinsuffizienz, Obstruktion der Coronararterien, Ischämische Mitralklappeninsuffizienz, Linksventrikuläres Aneurysma) ist bestimmt durch die unterschiedlich ausgeprägten und bedeutsamen Komponenten hibernating myocardium, Mitralinsuffizienz und ventrikulären Narbenarealen.

Komplex LOCIMAN

Abb. 2 Komplex "LOCIMAN"

Die Erforschung der individuellen funktionellen Bedeutung dieser Komponenten und die Effizienz der genannten operativen Schritte unter besonderer Berücksichtigung der ischämischen Mitralklappeninsuffizienz sind Aufgaben eines großen Forschungsprojektes am Deutschen Herzzentrum Berlin, auch mit dem Ziel der Charakterisierung von Patienten, die von den organerhaltenden Operationen profitieren und denjenigen, welche eher Kandidaten für eine Dauerimplantation von künstlichen Pumpsystemen sind.


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Jahresbericht

nach obenzurück Letzte Aktualisierung: 14.12.2010