
Weiterbehandlung von Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen
Im Paulinenkrankenhaus erfolgt seit November 2001 eine stationäre kardiologische Weiterbehandlung von Patienten in Zusammenarbeit mit dem DHZB und der Charité.
Paulinenhaus Krankenanstalt e.V.
Dickensweg 25 - 39
14055 Berlin (Westend)
Telefon +49 (0)30 30008 0
Telefax +49 (0)30 30008 220
www.paulinenkrankenhaus.de
Deutsches Herzzentrum Berlin
Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Roland Hetzer
in Kooperation mit dem Paulinenkrankenhaus
Ärztlicher Direktor: PD Dr. Manfred Hummel
Weiterbehandlung
Nach der Operation erfolgt, sofern keine dringlichen medizinischen Gründe dagegen sprechen, Ihre stationäre Weiterbehandlung im Paulinenkrankenhaus, dem Kooperationspartner des DHZB bei der Behandlung von Patienten nach Operationen am Herzen.
Dort ist eine Intensivstation mit 21 Betten für die spezialisierte weitere Behandlung nach Herzoperationen vorhanden.
Außerdem sind dort 5 Normalstationen mit insgesamt 137 Betten, wo Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen bis zur Entlassung nach Hause oder in die stationäre oder ambulante weitere Behandlung betreut werden.
Soweit es medizinisch sinnvoll ist kann eine Verlegung auch in spezialisierte Abteilungen anderer Kooperationskrankenhäuser erfolgen.
Das DHZB als in erster Linie herz-, thorax- und gefäßchirurgisch orientierte Hochleistungsklinik ist räumlich außerordentlich begrenzt und bietet nur Platz für Patienten mit schwersten akuten Erkrankungen für kurze Zeit nach operativen Eingriffen.
Aus diesem Grund werden Patienten in das Paulinenkrankenhaus verlegt, wo in enger Absprache und mit ständiger Anwesenheit auch von Herzchirurgen aus dem DHZB die weitere Behandlung nach, aber auch vor operativen Eingriffen erfolgt.
Außerdem werden dort auch Patienten behandelt, bei denen ein Herzunterstützendes System implantiert wurde (Assist Device System /“Kunstherz“), ebenso wie Patienten, bei denen nach Operationen die Notwendigkeit einer Hämodialysebehandlung besteht.
Regelhaft werden im Paulinenkrankenhaus Patienten in der Wartezeit vor einer Herz- oder Lungentransplantation behandelt, ebenso wie Patienten nach Herz- und Lungentransplantation, wenn im späteren Verlauf Komplikationen auftreten sollten.
Falls erforderlich werden im Paulinenkrankenhaus auch Herzschrittmacher implantiert.
Insgesamt werden ca. 85 % aller im Herzzentrum Berlin operierten Patienten dort behandelt.
Ausstattung des Paulinenkrankenhauses
Das Paulinenkrankenhaus verfügt über 148 Betten. Davon befinden sich 21 Betten auf einer Intensivstation im Erdgeschoss. 9 weitere Betten sind für eine intensivmedizinische Überwachung vorhanden und auf weiteren 5 Normalstationen werden Patienten überwiegend nach operativen Eingriffen behandelt.
Im Paulinenkrankenhaus befinden sich hochmoderne diagnostische Einrichtungen wie z.B ein Spiral-Computer-Topograph ebenso wie Echokardiographiegeräte und eine Endoskopieabteilung, wo Magen- und Darmspiegelungen, aber auch Untersuchungen der Lunge (Bronchoskopien) durchgeführt werden können.
Patienten werden überwiegend in gut ausgestatteten Zwei- und Einbettzimmern mit Fernsehen und Telefonanschluss und der Möglichkeit eines Internetzugangs über WLAN untergebracht.
Ferner werden vom DHZB zwei Operationssäle betrieben, in denen regelhaft (täglich) Operationen am Herzen (Bypass, Herzklappen) mit Hilfe der Herz-Lungenmaschine durchgeführt werden.
Auf dem Gelände des Paulinenkrankenhauses befindet sich ein Gästehaus, wo Angehörige von Patienten in preisgünstigen Ein- oder Zweizimmer-Appartements untergebracht werden können.
Im 6. Stock des Paulinenkrankenhauses befindet sich eine Privatstation des DHZB, die aufgrund ihrer aufwändigen, dem südlichen Ambiente verpflichteten Gestaltung den Namen "Andalusien" trägt.
Hierbei handelt es sich um luxuriöse Hotelsuiten, die, abgesehen von medizintechnischen Einbauten, kaum noch an ein Krankenzimmer erinnern.
Unterbringungsmöglichkeiten für Angehörige der Patienten oder für deren Mitarbeiter und Security-Personal stehen ebenfalls zur Verfügung.


