Januar 2010:
Prof. Hetzer als Hobbykoch

Ein sehr ambitioniertes Weihnachtsessen „Filet Wellington“ hatte sich Prof. Hetzer für seine „Küchenschlacht“ im Adlon- Restaurant „Gabriele“ auf Geheiß der „Berliner Morgenpost“ ausgesucht.
Der Hobbykoch ist Officier in der angesehenen Kochgilde der „Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs“. Er schwingt gern selbst mal den Löffel, allerdings „wann habe ich jetzt noch Zeit für solche stundenlangen Privataktivitäten?
Zum Kochen braucht man einfach Muße“. So überließ er lieber das Terrain der Profiküche dem sympathischen und fantasievollen Sternekoch Björn Alexander Panek.
Dafür stellte Hetzer viele fachkundige Fragen und erbat Koch-Tipps. Eines seiner Lieblingsessen - in den USA während seiner Gastarzt-Tätigkeit in Stanford kennengelernt - ist bis heute Filet Wellington, ein raffiniert mit Pilzen, Zwiebeln und feinen Gewürzen im Blätterteigmantel eingeschlagenes Rinderfilet aus dem feinsten Filetherz.
Der „Hit“ war jedoch die nicht in traditioneller Form von Panek gekochte Cumberlandsauce, die ermit Rotwein, Mandarinen, Johannisbeergelee und Purple Curry elegant modernisierte und damit eine Soßencreation von höchster Raffinesse schuf.
Dazu gab es auf Hetzers Wunsch Trüffel-Kartoffel-Croquetten. Selten wie in dieser „Kochstunde“ hat man einen derart entspannten, genießerisch, Hetze und Stress vergessenen Chirurgen/ Koch erlebt.
