Januar 2010:
Goldener Julius für Prof. Hetzer

Kraftvoll, strahlend, selbstbewusst, so ist Berlin und so stellt sich die schwere Bronze- Skulptur des „Goldenen Julius“ als Preis für besondere Verdienste um Berlin dar.
Jährlich wird damit eine Persönlichkeit aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur oder Medien ausgezeichnet. Ferner werden Preise für besondere Nachwuchstalente und Sonderpreise übergeben.
Nunmehr zum dritten Mal wurde der „Goldene Julius“ in einer großen Gala der „Initiative TOP 500“ vor 400 Gästen überreicht.
Die Initiatorin von TOP 500 Christel Harthaus verlieh die Auszeichnung an den Ärztlichen Direktor des DHZB Prof. Dr. Roland Hetzer. Preisträger der Vorjahre waren Filmproduzentin Regina Ziegler und Air Berlin-Chef Joachim Hunold.
Hetzer als „internationale Koryphäe der Herzchirurgie und Transplantationsmedizin“ sei, so Christel Harthaus, mit Berlin engstens verbunden und „Berlin werde durch seinen Namen bereichert“.
Sein Können, seine Dynamik und sein immenser Fleiß hätten den „Mythos Roland Hetzer“ begründet.
Wie bei dieser Gala üblich, wird jeder Preisträger durch einen Laudator vorgestellt. Prof. Hetzer hatte sich Mariano Javier (Sohn der DHZB-Herzchirurgin Eva- Maria Delmo-Walter) gewünscht.
Der erst 14 Jahre alte junge Mann, der mehrere Schulklassen übersprungen hat, kurz vor dem Abitur steht und seinem großen Vorbild Hetzer nacheifern will, indem er Herzchirurg werden möchte, gab einen beeindruckenden Einblick in Hetzers Werdegang, berufliches Schaffen und sein ärztliches Ethos. Nachwuchspreisträger waren für die Geschäftsidee des „Footbonaut“ Christian Güttler (Laudator OliverWurm), Modedesignerin Karolin Krüger (Laudatorin Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus), Geiger Iskandor Widjaja (Laudator Christian Höppner).
Die Sonderpreise gingen an Maler Nikolai Makarov (Laudator Dr. Jeannot Simmen) und die Gesobau AG (Laudatorin Senatorin für Justiz a. D. Karin Schubert).
